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Michael Ballack adelt Goretzka: „Diese Spieler machen den Unterschied aus“

Leon Goretzka
Foto: Christian Kaspar-Bartke/Bongarts/Getty Images

Leon Goretzka wird immer wieder mit Ex-Bayern-Profi Michael Ballack verglichen. Nun hat sich der 43-jährige erstmals selbst dazu geäußert, Ballack betonte gegenüber „SPORT1“, dass Goretzka ein Spielertyp ist, der den Unterschied ausmachen kann.

Mit 4 Vorlagen und 1 Tor in den vergangenen drei Bundesliga-Spielen hat Leon Goretzka einen eindrucksvollen Start in die Rückrunde hingelegt. Der 24-jährige hat sich im offensiven Mittelfeld einen Stammplatz unter Hansi Flick erkämpft und dabei unter anderem Star-Transfer Philippe Coutinho auf die Bank verdrängt.

Mit seinen Leistungen hat Goretzka nicht nur die FCB-Fans überzeugt, sondern auch Ex-Bayern-Profi Michael Ballack. Dieser äußerte sich im Gespräch mit „SPORT1“ über die Qualitäten von Goretzka.

Ballack über Goretzka: „Spielertypen wie er sind bei Trainern gefragt“

Zu seiner aktiven Zeit galt Michael Ballack als einer der torgefährlichsten Mittelfeldspieler der Welt. Der 43-jährige sieht durchaus Parallelen zwischen ihm und Goretzka: „Die Vergleiche mit Leon Goretzka habe ich mitbekommen. Sein Spielstil ähnelt meinem von früher. Leon hat als Mittelspieler einen großen Vorteil: Er ist torgefährlich. Diese Spieler machen den Unterschied aus.“

Mit Joshua Kimmich, Thiago, Corentin Tolisso, Michael Cuisance, Philippe Coutinho, Javi Martinez und Thomas Müller ist die Konkurrenz im Mittelfeld der Bayern groß, daher ist es laut Ballack wichtig für Goretzka sich in der aktuellen Phase in der ersten Elf festzuspielen: „Leon muss sich jetzt so entwickeln, dass es selbstverständlich ist, dass er immer spielt.“

Laut dem Vize-Weltmeister von 2002 hat Goretzka neben seiner Torgefährlichkeit ein weiteres Alleinstellungsmerkmal: „Leon schaut oft, wo genau er sich positionieren kann. Auch das ist eine Stärke, auf dem Platz genau zu erkennen, wo man gebraucht wird. Das ist auch ein sehr mannschaftsdienlicher Aspekt. Solche Spielertypen sind bei Trainern gefragt.“