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Flick über das Skandalspiel in Hoffenheim: „Unsere sportliche Leistung ist durch eigene Fans verdorben worden“

Hansi Flick
Foto: Matthias Hangst/Bongarts/Getty Images

Bayern-Cheftrainer Hansi Flick hat sich zu Beginn der Woche nochmals zu den Vorfällen am vergangenen Samstag beim Bundesliga-Spiel gegen die TSG Hoffenheim geäußert. Der 55-jährige zeigte sich dabei verärgert, dass die starke Leistung seiner Mannschaft durch „eigene Fans verdorben wurde.“

Der FC Bayern hat beeindruckende 60, Minuten beim 6:0-Erfolg gegen die TSG Hoffenheim absolviert und womöglich eine der besten Leistung in der Rückrunde in der Fussball Bundesliga gezeigt. Nach den Anfeindungen und Schmähplakaten gegen Dietmar Hopp, die beinahe zu einem Spielabbruch geführt hätten, rückte das Sportliche jedoch vollkommen in den Hintergrund. Auch wenn Bayern-Trainer Hansi Flick dafür Verständnis hat, zeigte er sich am Monat dennoch genervt davon: „Wir sind hier, weil wir Fußball spielen wollen und uns mit anderen Mannschaften messen wollen. Die sportliche Leistung ist durch eigene Fans verdorben worden – und das mit einer Aktion, die ich nicht gutheißen kann. Mir war wichtig, dass wir im zweiten Auswärtsspiel gezeigt haben, was wir für eine Qualität haben. Deshalb bin ich enttäuscht, dass das von unseren Fans nicht gewürdigt wurde.“

Flick über die mediale Berichterstattung zu den Vorfällen: „Muss man diesen Idioten eine Plattform bieten?“

Flick äußerte sich zudem auch über die mediale Berichterstattung zu den Vorfällen am vergangenen Samstag und kritisierte dabei unter anderem die Medien: „Ich habe die Plakate im Netz verbreitet überall noch gesehen und frage mich, ob das wirklich sein muss. Denen, die diese idiotischen Plakate zeigen, bietet man so eine Plattform.“

Der 55-jährige betonte zugleich, dass man sich Bayern-intern intensiv damit beschäftigen wird, er und sein Team jedoch den Fokus wieder auf das Sportliche legen müssen und werden: „Die Proteste werden nicht von heute auf morgen aufhören, das kann ich mir nicht vorstellen. Wir werden uns auch zusammensetzen und dann besprechen, wie wir das nächste Mal reagieren. Es gibt keine zwei Meinungen, wie wir uns das nächste Mal verhalten und wollen uns jetzt auf das Sportliche konzentrieren.“