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UEFA-Boss Ceferin deutet EM-Anpassungen an: „Wir können das Turnier auch mit weniger Stadien durchführen“

Aleksandar Ceferin
Foto: JOHN THYS / AFP via Getty Images

UEFA-Präsident Aleksander Ceferin hat sich im Gespräch mit der „Associated Press“ über die Verschiebung der Fussball-Europameisterschaft geäußert. Dabei betonte der 52-jährige, dass die UEFA nach wie vor die Absicht hat die EM 2021 als paneuropäisches Turnier durchzuführen, unter Umständen könnte die EURO aber auch in weniger Städten stattfinden.



Mit dem Beschluss die bevorstehenden Fussball-Europameisterschaft in den Sommer 2021 zu verschieben hat die UEFA gestern einen wichtigen Schritt eingeleitet, damit die zunehmende Corona-Krise nicht zu einem total Chaos in Fussball Europa führt.

Die Verschiebung des Turniers wirft jedoch viele Fragen auf, unter anderem ob alles beim alten bleibt in Sachen Städte und Stadien. Laut UEFA-Boss Aleksander Ceferin soll sich am Format nichts ändern, ausschließen wollte der 50-jährige dies jedoch nicht.

„Der Plan bleibt identisch“

Anlässlich des 60-jährigen EM-Jubiläums in diesem Jahr hatte die UEFA sich bewusst für ein paneuropäisches Turnier in 12 Ländern entschieden. Neben München wurden Rom, Amsterdam, Kopenhagen, Bilbao, St. Petersburg, Bukarest, Budapest, Baku, Glasgow, Dublin und London als Gastgeber ausgewählt. Die britische Hauptstadt bekam unter anderem beide Halbfinals und das Endspiel zugesprochen.

Gegenüber der „Associated Press“ betonte Ceferin, dass die UEFA nach wie vor an diesem Plan festhält: „Der Plan ist, die gleichen Veranstaltungsorte, die gleichen Städte, die gleichen Stadien zu haben.“ Ob dies jedoch realisierbar ist, wird sich erst in den kommenden Monaten zeigen. Laut Ceferin sind Anpassungen bzw. Veränderung nicht ausgeschlossen: „Wenn etwas kompliziert wird, dann können wir es auch mit elf, neun oder weniger Stadien machen. Aber der Plan ist, dass alles gleich bleibt.“