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Nicht nur die DFL bekommt Probleme, auch dem DFB drohen Verluste in Höhe von 50 Mio. Euro

Friedrich Curtius
Foto: Simon Hofmann/Getty Images for DFB

Nicht nur die Fussball Bundesliga und deren Klubs werden finanzielle Einbußen durch die anhaltende Corona-Krise hinnehmen müssen, auch der Deutsche Fussball-Bund rechnet mit spürbaren Verlusten in diesem Jahr. Generalsekretär Friedrich Curtius bezifferte diese im Gespräch mit dem „Sponsors“ auf 50 Mio. Euro.

Seit Tagen diskutieren Fans, Medien und vor allem die Bundesliga-Funktionäre wie hoch der potenzielle Schaden durch die Corona-Krise sein könnte. Stand heute kann dies niemand genau beziffern, dennoch stellen sich bereits alle Klubs auf spürbare finanzielle Verluste ein.

Auch der Deutsche Fussball-Bund wird durch die Corona-Pandemie finanzielle Einbußen im mittleren zweistelligen Millionen-Bereich erleiden wie Generalsekretär Friedrich Curtius am Montag bekannt gab.

DFB drohen Verluste bis zu 50 Mio. Euro

Gegenüber dem Magazin Sponsors“ äußerte sich Curtius wie folgt dazu: „In einem Worst-Case-Szenario wird uns Corona für das Wirtschaftsjahr 2020 einen Verlust von 50 Millionen Euro bringen“.

Auch beim weltgrößten Sportverband der Welt arbeitet man bereits an entsprechenden Maßnahmen. Dazu gehört unter anderem die Einsparung von Personalkosten: „Die DFB-Mitarbeiter haben sofort signalisiert, dass sie ihren Beitrag leisten wollen. Genau wie unsere Spitzenverdiener Jogi Löw und Oliver Bierhoff“.

Trotz der drohenden Verluste wird der DFB laut Curtius seinen 21 Landesverbänden „unter die Arme“ greifen: „Wir werden alle Zahlungen nach Bedarf sofort ausschütten, um die Liquidität zu sichern“.

Ähnlich wie viele Kollegen hofft auch Curtius, dass der Ball bald wieder rollt. Er geht jedoch davon aus, dass dies unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfinden wird: „Ich bin zuversichtlich, dass wir in den nächsten Monaten schon wieder Fußballspiele erleben werden. Allerdings werden wir uns eine lange Phase einstellen, in der dies ohne Zuschauer der Fall sein wird“.