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Dauerbrenner Pavard gesteht: „Spiele lieber in der Innenverteidigung“

Benjamin Pavard
Foto: Federico Guerra Moran / Shutterstock.com

Der FC Bayern und seine Außenverteidiger, eine Sache für sich. Hinten links ist aktuell Alphonso Davies gesetzt, während Benjamin Pavard die rechte Seite beackert. Trotz unterschiedlicher Anlagen haben Sie eines gemeinsam, sie wurden für ihre aktuelle Position nicht ausgebildet. In einem Interview mit „Sport 1“ erklärt der Franzose, warum er lieber in der Innenverteidigung agiert.

Im Sommer 2019 verpflichtete der deutsche Rekordmeister den Franzosen vom VfB Stuttgart. Mit den „Schwaben“ gelang ihm zuvor der Aufstieg in die 1. Bundesliga und holte mit Frankreich als Stammspieler die Weltmeisterschaft. 35 Millionen Euro ließen die Bayern sich die Dienste kosten und überraschenderweise erwies sich der Verteidiger als sofortige Verstärkung.

Pavard zum Thema Konkurrenz: „Sie bringt einen voran“

Während er auf der Position hinten rechts durchaus gute Spiele absolvierte und sich einen Platz als Stammspieler ergattern konnte, waren seine Auftritte in der Innenverteidigung eher bescheidend. „Sport 1“ verrät er aber nun, dass er dennoch lieber in der Innenverteidigung agiert. „Wenn ich auf dem Platz stehe, bin ich glücklich – egal, ob als Rechts – oder als Innenverteidiger. Aber davon abgesehen spiele ich lieber in der Innenverteidigung. Ich sehe mich als defensiv denkenden Spieler, der flexibel einsetzbar ist.“

Es scheint, als hätten die Bayern ein mentales Problem mit ihren Außenverteidigern. David Alaba forderte die letzten Jahre immer wieder Einsätze im Mittelfeld, Joshua Kimmich bekam seinen Wunsch und wurde im Zentrum eingesetzt, Alphonso Davies, der seine Sache hinten links sehr gut ausübt und als Shootingstar gilt, betonte zuletzt, dass es sein Plan sei in Zukunft wieder auf den Flügelbahnen zu stürmen.

Aufgrund dieser Wünsche soll im Sommer ein neuer Rechtsverteidiger den Weg nach München finden. Achraf Hakimi, aber insbesondere Serginio Dest werden gute Chancen eingeräumt. Für Pavard ist die kommende Konkurrenz kein Problem. „Konkurrenz bringt einen voran. Das ist also nichts, worüber ich mir Sorgen mache. Bayern ist ein großer Klub, da hat man seinen Platz nie sicher.“