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Erneut Fan-Zoff in München: Ultra-Gruppierung „Colegio“ spricht sich gegen Geisterspiele aus

FC Bayern Fans
Foto: Mike Hewitt/Getty Images

Die Pläne der Deutschen Fussball Liga den Spielbetrieb in der Bundesliga zeitnah wieder aufzunehmen stößt bei vielen Fussballfans auf Unverständnis. Vor allem die Ultras sprechen sich deutlich gegen Geisterspiele aus. Die FCB-Ultra-Gruppierung „Colegio“ hat seine Meinung zu Geisterspielen mit zwei Bannern an der Säbener Straße deutlich gemacht.

Bereits vergangene Woche haben die „Fanszenen Deutschlands“, ein Zusammenschluss der deutschen Ultra-Gruppierungen von der ersten bis zur fünften Liga, ein klares Statement in Sachen Geisterspiele und Wiederaufnahme des Spielbetriebs veröffentlicht. In einem offenen Brief der in den Sozialen Medien veröffentlicht wurde, bezeichnete man die DFL-Pläne als „blanker Hohn gegenüber dem Rest der Gesellschaft und insbesondere all denjenigen, die sich in der Corona-Krise wirklich gesellschaftsdienlich engagieren“.

Auch bei den Ultra-Gruppierungen in München stoßen die Pläne zur Bundesliga-Fortsetzung auf Widerstand.

„Quarantäne für den Fussball“

Die Ultra-Gruppierung „Colegio FC Bayern“ hat am Montag zwei transparente an der Säbener Straße, an der Geschäftsstelle des FCB, aufgehängt. Die Botschaft ist deutlich: Die Ultras fordern demnach eine „Quarantäne für den Fussball“ und betonten, dass „Geisterspiele keine Lösung sind“.

Auch in anderen deutschen Städten wurden zu Beginn der Woche entsprechende Banner und Plakate aufgehängt, wie z.B. in Stuttgart.