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Klare Signale von der Politik: „Geisterspiele ab 9. Mai sind denkbar“

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Foto: Alexander Scheuber/Bongarts/Getty Images

Während die Bundesliga vergangene Woche vergebens auf ein Zeichen der Politik in Sachen Neustart gewartet hat. Scheint es nun konkreter zu werden. Mit Armin Laschet und Markus Söder haben Ministerpräsidenten signalisiert, dass eine Wiederaufnahme des Spielbetriebs Anfang Mai denkbar ist.



Der bayerische Ministerpräsident Söder und NRW-Regierungschef Laschet deuteten am Montag i einem Video-Interview mit der „BILD Zeitung“ an, dass sie zu Geisterspielen bereit wären. Voraussetzung hierfur wären allerdings bestimmte Voraussetzungen.

„9. Mai ist ein denkbarer Termin“

Laut Laschet sei ein „durchdachtes Konzept“ die Grundvoraussetzung für einen Bundesliga-Neustart. Dieses müsse Kernfragen behandeln wie „Unter welchen Bedingungen findet das Training statt? Wie verhalten sich die Spieler in ihrem Privatleben? Wie finden die Spiele statt?“ erfassen. Der CDU-Politiker betonte auch, dass „das, was die DFL in diesen Tagen vorgelegt hat“, erkennen ließe, „dass es Schutzvorkehrungen“ gebe. Vorbehaltlich einer Prüfung des Konzepts durch das Bundesgesundheitsministerium ist der „9. Mai ein denkbarer Termin wo man starten könnte“ so Laschet.

Söder zeigte sich indes etwas zurückhaltender und verwies darauf,  dass man „nicht überdrehen oder leichtfertig“ werden dürfe: „Auch Geisterspiele sind eine Gratwanderung“, sagte er, um dann aber nachzulegen, dass es denkbar sei, „dass wir vielleicht ab dem 9. Mai frühestens eine solche Geisterrunde spielen können“.