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Hoeneß über das Kalou-Video: „Gegen Dummheit ist kein Kraut gewachsen“

Uli Hoeneß
Foto: Alexander Hassenstein/Bongarts/Getty Images

Auch wenn Uli Hoeneß mit seinem Rücktritt als FCB-Präsident Ende des vergangenen Jahres die „große Fussball-Bühne“ verlassen hat, kommentiert der 68-jährige Bayern-Macher gerne Mal das aktuelle Geschehen in der Bundesliga und beim FC Bayern. Im Gespräch mit dem „Bayerischen Rundfunk“ äußerte sich Hoeneß über den Eklat rund um Hertha-Profi Salomon Kalou und den bevorstehenden Liga-Neustart.

Gemeinsam mit Ex-Skifahrer Felix Neureuther, Bayerns Innenminister Joachim Herrmann und dem DFB-Vizepräsidenten Rainer Koch diskutiert Uli Hoeneß am Mittwochabend in der BR-Sendung „Sport im Abseits“ über die aktuelle Corona-Krise und den anstehenden Re-Start in der Fussball Bundesliga. Dabei konnte sich Hoeneß auch eine Spitze gegen Hertha-Profi Salomon Kalou nicht verkneifen: „Gegen Dummheit ist doch kein Kraut gewachsen“.

Wie viele andere Funktionäre freut sich auch Hoeneß über den baldigen Neustart und lobte vor allem die Arbeit der DFL in den vergangenen Wochen.

„Das DFL-Konzept ist fantastisch“

Hoeneß kann die grundsätzliche Skepsis der Fans in Sachen Geisterspiele verstehen, die Entscheidung der Deutschen Fussball Liga die Saison ohne Zuschauer zu beenden ist laut dem FCB-Aufsichtsrat aber alternativlos: „Das kleinste Übel sind die Geisterspiele. Ich verstehe einen Fan, der sagt: ‚Geisterspiele sind nicht meines‘. Aber wenn er die Kröte jetzt nicht schluckt, dann wird es den Fußball so in Zukunft nicht mehr geben.“

Zeitgleich lobte Hoeneß die DFL für deren Engagement in den vergangenen Wochen: „Das DFL-Konzept zur Hygiene ist fantastisch. Unsere Politik hätte sich sonst gar nicht mit dem Thema beschäftigt“.

Hoeneß zeigte sich zudem positiv überrascht, wie die Corona-Krise in Deutschland gehandhabt wurde: „Unsere Regierung hat einen fantastischen Job gemacht, unser Gesundheitssystem ist fantastisch. Und die Bürger waren diszipliniert, wie ich das nie für möglich gehalten hätte. Nur deshalb sind so großzügige Lockerungen jetzt überhaupt möglich“.