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Trotz Meistertitel: PSG & Co. müssen in die CL-Qualifikation

Champions League
Foto: VALERY HACHE/AFP via Getty Images

Ein vorzeitiger Saisonabbruch hat nicht nur weitreichende finanzielle Folgen für die Klubs, sondern auch sportliche. Wie UEFA-Chef Aleksander Ceferin verriet, müssen Klubs die sich durch ihre Tabellenplatzierung eine Teilnahme an einem UEFA-Wettbewerb gesichert haben kommende Saison dennoch in der Qualifikation ran. Davon betroffen ist unter anderem Paris Saint-Germain.

Die europäische Fussball-Union hat in den vergangenen Wochen immer wieder betont, dass die Beendigung der nationalen Ligen die höchste Priorität genießt. Aufbauend darauf, hat die UEFA auch ihre Wettbewerbe bis auf weiteres ausgesetzt um den Vereinen und Ligen mehr Spielräume zu gewähren.

Trotz der Saisonabbrüche in Belgien, den Niederlanden und Frankreich, rechnet UEFA-Chef Aleksander Ceferin fest damit, dass die meisten Ligen die Saison regulär beenden werden. Zudem kündigte der Slowene sportliche Konsequenzen im Falle eines Abbruchs an.

Auch Meister müssen in die CL-Qualifikation

Im Gespräch mit der „Corriere dello Sport“ verriet Ceferin, dass alle Teams, welche sich durch ihre Tabellenplatzierung im Zuge eines Saisonabbruchs  für die Europa oder Champions League qualifiziert haben, nochmals in die Qualifikation müssen: „Ich denke, die meisten Ligen werden ihre Meisterschaften beenden können. Wer sich dagegen entscheidet, muss Qualifikationsrunden bestreiten, wenn er an den UEFA-Wettbewerben teilnehmen will.“

Titelerfolge am grünen Tisch haben für Ceferin scheinbar keinen Wert: „Wir wollen Vereine in unseren Wettbewerben, die nationale Meisterschaften und Pokale gewonnen haben, das ist die Essenz des Sports, nicht nur des Fußballs“.

Von dieser Reglung wäre unter anderem der französische Meister Paris Saint-Germain als auch den belgischen Titelträger FC Brügge. Beide wurden nach dem Abbruch der Saison zum Meister gekürt.