Bundesliga

Neue Hoffnung für die Bundesliga: Politik öffnet „Hintertür“ für eine Fan-Rückkehr

Allianz Arena
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Die Fan-Rückkehr in der Fußball Bundesliga gestaltet sich schwieriger als gedacht. Vor allem die steigenden Corona-Fallzahlen sorgen dafür, dass die Politik einer Rückkehr der Zuschauer in die Stadien immer kritischer gegenübersteht. Wie die „BILD Zeitung“ berichtet, gibt es dennoch eine „Hintertür“ für eine Fan-Rückkehr in diesem Jahr.

DFL-Chef Christian Seifert hat diese Woche betont, dass die Bundesliga grundsätzlich bereit wäre für eine Fan-Rückkehr und verwies auf einen möglichen Test beim DFL-Supercup-Finale zwischen dem FC Bayern und Borussia Dortmund.

Während die Klubs im Hintergrund an ihren Konzepten arbeiten, hat sich die Politik in den vergangenen Wochen äußerst kritisch gezeigt. Dennoch scheint es so, als würde man die Rückkehr der Fans in die Stadien nicht kategorisch verbieten.

Politik lässt Spielraum für eine Fan-Rückkehr

Bundeskanzlerin Angela Merkel berät sich heute mit ihren Regierungschefs über das weitere Vorgehen im Rahmen der Coronavirus-Pandemie. Unter anderem wird auch der Umgang mit Großveranstaltungen neu geregelt. Diese sollen zwar bis zum 31. Dezember weiter untersagt werden, es gibt jedoch scheinbar gewisse Ausnahmen, von denen auch die Fußball Bundesliga profitieren könnte.

Wie die „BILD Zeitung“ berichtet, lässt die aktuelle Beschlussvorlage durchaus einen gewissen Spielraum für eine Fan-Rückkehr. Die Ausnahmeregeln sind jedoch klar definiert. Demnach sind Großveranstaltungen wie Fußballspiele künftig dann möglich, wenn in den zurückliegenden sieben Tagen nicht mehr als 15 Infizierte auf 100.000 Einwohner kommen und sichergestellt ist, dass die Fans im Stadion aus dieser Region kommen.

Ein weiteres positiv Indiz für die Bundesliga: Bundesinnenminister Horst Seehofer hat sich vor der heutigen Telefonschaltkonferenz für eine Fan-Rückkehr ausgesprochen. Gegenüber der „Augsburger Allgemeinen“ äußerte sich der 71-jährige wie folgt dazu: „Die Bevölkerung versteht es nicht, wenn im Nahverkehr viele Menschen auf engem Raum unterwegs sein dürfen, aber ein Fußballspiel mit wenigen Zuschauern und großen Abständen nicht möglich sein soll“.