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Verhärtete Fronten im Alaba-Poker: Auch die dritte Verhandlungsrunde ist gescheitert!

David Alaba
Foto: imago images

Die sportliche Zukunft von David Alaba beim FC Bayern bleibt ungewiss. Aktuellen Medienberichten zufolge ist eine weiter Verhandlungsrunde zwischen den Alaba-Beratern und den Münchner gescheitert. Die Fronten bleiben verhärtet und ein ablösefreier Abschied am Ende der Saison rückt immer näher.

Nach mehr als zwei Monaten „Funkstille“ zwischen David Alaba und dem FC Bayern kam es in den vergangenen Tagen erneut zu einem Treffen. Wie die „Sport BILD“ berichtet, fand am vergangenen Freitag an der Säbener Straße eine dritte Verhandlungsrunde zwischen Pin Zahavi, George Alaba und den Bayern-Bossen statt.

Beide Parteien verharren auf ihren Standpunkten

Während zuletzt beiden Seiten (öffentlich) den Willen geäußert haben den auslaufenden Vertrag vorzeitig zu verlängern, sind die Fronten weiterhin verhärtet und auch die letzte Verhandlungsrunde endete laut der „Sport BILD“ ohne eine Einigung.

Demnach verharren beiden Seiten auf ihren Standpunkten. Die Bayern bieten Alaba einen 5-Jahresvertrag, der dem Österreicher rd. 18 Mio. Euro jährlich einbringen kann (11 Mio. Euro Grundgehalt und 5-6 Mio. Euro Bonuszahlungen). Die Münchner hatten ihr ursprüngliches 4-Jahresangebot um ein Jahr verlängert, was aus Sicht von Hasan Salihamidzic & Co. faktisch einer Gehaltserhöhung gleich kommt. Zudem sollen die Bayern Alaba einen Posten im Verein nach der aktiven Karriere in Aussicht gestellt haben.

Nach Informationen der „Sport BILD“ fehlt es der Alaba-Seite bei diesem Angebot nach wie vor um die entsprechende Wertschätzung. Zahavi fordert weiterhin ein Gehalt auf dem Niveau der Top-Verdiener Lewandowski und Neuer. Zudem soll Alaba auch auf die gemachten Versprechungen aus dem Jahr 2016 hinweisen: Bei der letzten Vertragsverlängerung wurden dem Defensiv-Allrounder wohl Einsatzzeiten im Mittelfeld zugesagt. Auch die Tatsache, dass die Bayern Anfang des Jahres zuerst die Verträge mit Neuer und Müller verlängert haben, ist laut der Alaba-Seite ein Zeichen der mangelnden Wertschätzung.

Alaba-Zukunft bleibt weiterhin ungewiss

In knapp acht Wochen darf David Alaba offiziell mit anderen Klubs verhandeln. Mit Blick auf die aktuelle Lage und die Tatsache, dass dieser in acht Monaten ablösefrei zu haben ist, dürfte es sicherlich zahlreiche Anfragen für den Abwehrspieler geben. Neben Juventus Turin, sollen auch die beiden spanischen Top-Klubs Real und Barca weiterhin die Situation rund um den Österreicher ganz genau beobachten. Klar ist: Ein Abschied im Sommer rückt immer näher.