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Pavards Formtief in Zahlen: Wie geht es im neuen Jahr mit dem Franzosen weiter?

Benjamin Pavard
Foto: Lukas Barth-Tuttas - Pool/Getty Images

Benjamin Pavard läuft seit einigen Wochen seiner starken Form aus der Vorsaison (deutlich) hinterher. Der 24-jährige Franzose erhielt kurz vor Weihnachten eine kleine Verschnaufpause von Hansi Flick. Es wird spannend zu sehen, wie es im neuen Jahr mit dem Rechtsverteidiger an der Säbener Straße weitergeht.



Das Fachmagazin „kicker“ hat sich etwas näher mit dem Formtief des Franzosen beschäftigt und dabei anhand von Zahlen, Daten und Fakten belegt, dass der Abwehrspieler in der Tat noch einiges an Luft nach oben hat. Nicht nur sein kicker-Notenschnitt ist von 3,24 auf 4,19 gefallen, auch seine anderen Werte sind nach unten gegangen. Es gibt wenige Bayern-Spieler mit einem Schnitt über 4 bei mindestens acht bewerteten Spielen. Die letzten zwei vor Pavard waren Renato Sanches (4,19 in 2016/17) und Miroslav Klose (4,11 in 2010/11).

Vor allem offensiv läuft es bei Pavard in dieser Spielzeit alles andere als rund. Er kommt in 15 Einsätzen lediglich auf einen Assist, in der CL beim 2:1-Erfolg gegen Lok Moskau. Zudem hat der französische Weltmeister in dieser Saison noch kein einziges Dribbling erfolgreich hingelegt. Auch seine Flanken kamen in 2019/20 mit 28,8 Prozent deutlich besser an, aktuell sind es nun nur noch 11,5. Immerhin: Seine Zweikampfquote konnte er leicht steigern von 57 auf 58,3 Prozent.

Es wird spannend zu sehen ob und wie sich Pavard im neuen Jahr aus seinem Formtief befreien kann. Niklas Süle als Rechtsverteidiger ist keine Option für Flick. Auch Bouna Sarr, der vor kurzem noch verletzt war, hat Anlaufschwierigkeiten und kann Pavard nicht 1:1 ersetzen.

Klar ist aber auch: Pavard hat in diesem Jahr viele Spiele absolviert, die kurze Pause dürfte sowohl für den Kopf als auch für die Beine sicherlich hilfreich gewesen sein.