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Salihamidzic über Alaba und Boateng: „Die finanzielle Situation ist für alle Vereine schwierig“

David Alaba und Jerome Boateng
Foto: CHRISTOF STACHE/AFP via Getty Images

Mit David Alaba und Jerome Boateng könnten kommenden Sommer zwei altgediente Bayern-Profis den deutschen Rekordmeister verlassen, beide ablösefrei. Vor allem bei Alaba deutet vieles auf ein Abschied hin. FCB-Sportvorstand Hasan Salihamidzic ist diesbezüglich aber alles andere als nervös.

Dem FC Bayern droht am Ende der Saison ein personeller Umbruch. Neben den Abwehr-Duo Alaba und Boateng steht auch hinter der Zukunft von Leihspieler Douglas Costa, Eric Maxim Choupo-Moting und Javier Martinez ein großes Fragezeichen. Letzter gilt als sicherer Wechselkandidat.

Bayerns Sportvorstand Hasan Salihamidzic scheint trotz der angespannten Situation keine schlaflosen Nächte zu haben und hofft auf den „Corona-Effekt“, zumindest bei Alaba und Boateng.

„Da muss man einfach bisschen den Ball flach halten“

Der 43-jährige äußerte sich vor dem gestrigen Gladbach-Spiel zur aktuellen Lage rund um Boateng und Alaba und betonte dabei, dass die Bayern keineswegs in Hektik verfallen werden: „Es wird sich alles ergeben. Wir werden mal sehen, was passiert. Wir haben jetzt noch nicht mal die Hinrunde gespielt“. Es ist offensichtlich, dass die Münchner bei diesen beiden Personalien auf Zeit spielen: „Es gibt Zeit, um zusehen, wie sich die Situation entwickelt. Da muss man einfach bisschen den Ball flach halten“.

Interessant: Salihamidzic scheint die Hoffnung auf einen Verbleib des Duos nicht aufgegeben zu haben: „Wir wissen, wie auch die finanzielle Situation für alle Vereine der Welt schwierig ist“, betonte dieser gegenüber „DAZN“.

Bei Boateng haben die Münchner die Karten selbst in der Hand, bei Alaba hingegen wird es deutlicher schwieriger in Sachen Vertragsverlängerung.