Die Bayern legen Geheimschichten ein um ihre Abwehrprobleme in den Griff zu bekommen
Die Bayern plagen sich schon die ganze Saison mit Defensivproblemen herum. Während Hansi Flick nach der 2:3-Niederlage gegen Gladbach betont hat, dass man “dies intern besprechen” wird, scheint der Ton an der Säbener Straße rauer zu werden.
Wie die “BILD Zeitung” berichtet, hat Flick am Montag eine Geheimschicht eingelegt, um explizit das Abwehrverhalten zu trainieren. Co-Trainer Danny Röhl, der der Mannschaft einige Anweisungen an der Taktiktafel gab, setzte den Fokus in der gestrigen Einheit einzig und allein auf die Verteidigung. Dabei lautete die Devise: Keine Fehlpässe mehr im engen 30 Meter Korridor sowie kompaktes verteidigen der gesamten Mannschaft, wie die “BILD Zeitung” berichtet.
“Das ist genau das, was nicht passieren darf!”
Trotz frostigen Minus sieben Grad war an der Säbener Straße dann auch ordentlich Feuer drin. Joshua Kimmich ging einmal kurz Kingsley Coman an und als Alphonso Davies und Douglas Costa einmal ihre Seite offen ließen unterbrach Röhl die Übung sogar kurz. „Das ist genau das, was nicht passieren darf! Da interpretiert ihr den Außenverteidiger einfach zu offensiv“, mahnte der Co-Trainer laut.
Der Ton im Training wird nicht ohne Grund rauer. Zuletzt war die Bayern Abwehr vor 39 Jahren so schlecht, wie in der laufenden Saison. In der Spielzeit 1981/82 hatte der Rekordmeister nach 15 Spieltagen 25 Gegentore kassiert (Aktuell sind es 24). Seit dem 24. Oktober musste Kapitän Manuel Neuer in jedem Bundesligaspiel hinter sich greifen. Vor der Niederlage in Gladbach gerieten die Bayern sage und schriebe achtmal in Folge in Rückstand. Das kann eigentlich nur besser werden.