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Die letzte Chance für die „Unbelehrbaren“ – Wie geht es mit Cuisance und Zirkzee weiter?

Joshua Zirkzee und Michael Cuisance
Foto: imago images

Es ist ein offenes Geheimnis, dass der FC Bayern sich diesen Sommer von dem einen oder anderen Spieler trennen möchte. Auch Joshua Zirkzee und Michael Cuisance gehören zu den Streichkandidaten. Die beiden Nachwuchstalente stehen vor einer entscheidenden Woche in München.



So langsam, aber sicher neigt sich die Sommer-Vorbereitung der Bayern dem Ende zu. Einen Großteil davon hat Julian Nagelsmann mit einem Rumpfkader absolviert, erst ab morgen kehren zahlreiche Nationalspieler wieder zurück an die Säbener Straße und werden nach und nach in den Trainingsbetrieb integriert. Die beiden verbliebenen Testspiele gegen Borussia Mönchengladbach (28. Juli) und den SSC Neapel (31. Juli) bestreitet der FCB dennoch mit einem Kader, der aus zahlreichen Reservisten und Campus-Talenten besteht.

Bisher gibt es keine Interessenten für die Sorgenkinder bei den Bayern

Vor allem für Michael Cuisance und Joshua Zirkzee sind die beiden bevorstehenden Spiele die letzte Chance Nagelsmann nochmal von sich zu überzeugen. Beide stehen bei den Bayern-Bossen auf der Streichliste. Wie Kerry Hau von „Spox/Goal“ berichtet, werden die beiden Talenten FCB-intern weiterhin sehr kritisch beäugt. Demnach gelten der Stürmer und der Mittelfeldspieler als „unbelehrbar“.

Dem Niederländer Zirkzee wird nachgesagt, dass es an der fehlenden Einstellung und dem nötigen Biss fehlt, um sich bei den Bayern durchzusetzen. Der Angreifer hat in den vergangenen beiden Jahren immer wieder angedeutet, welches Potenzial in ihm steckt, z.B. Ende 2019 als er den Bayern mit seinen Jokertoren wichtige Punkte in der Bundesliga sicherte. Beim gestrigen 2:2 gegen Ajax zeigte der 20-jährige jedoch sein anderes Gesicht: Kurz vor der Pause umspielte Zirkzee den Ajax-Keeper und lief vollkommen frei auf das gegnerische Tor zu. Der Ball landete am Ende dennoch nicht im Netz, weil sich der Stürmer zu viel Zeit ließ und noch von einem Gegenspieler abgefangen wurde. Solch einen „mentalen Schlendrian“ würde man bei Lewandowski oder Müller niemals sehen.

Bei Cuisance heißt es indes, dass der Franzose zu sehr von sich und seinen Fähigkeiten überzeugt sei. Ein Trainingsweltmeister war der Mittelfeldspieler noch nie, seine Selbstüberschätzung steht ihm jedoch regelmäßig im Weg. Weder unter Kovac noch unter Flick hat er jemals eine echte Chance erhalten, ob es unter Nagelsmann klappt, ist fraglich.

Das Problem: Übereinstimmenden Medienberichten zufolge drohen die Bayern auf den beiden Sorgenkindern sitzen zu bleiben. Bisher gibt es keinerlei Anfragen oder Interessenten für das Duo. Ob sich daran etwas in den kommenden vier Wochen ändert bleibt abzuwarten.