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Fan-Beleidigungen gegen Nagelsmann: Die Bayern-Bosse sind sauer

Herbert Hainer
Foto: imago images

Ausgerechnet bei seiner Heimpremiere wurde Julian Nagelsmann von den Bayern-Ultras aufgrund seiner Vergangenheit beim Stadtrivalen 1860 beleidigt. Während der 34-jährige relativ gelassen auf die Schmähgesänge reagiert hat, gehen die Verantwortlich an der Säbener Straße deutlich ernster mit dem Vorfall um.



Beim 2:2-Unenentschieden gegen Ajax Amsterdam am vergangenen Wochenende haben einige wenige Bayern-Ultras den neuen FCB-Coach mit „Nagelsmann, du Sau, zurück zum TSV!“ beleidigt. Nagelsmann wollte der Sache nach dem Spiel nicht zu viel Aufmerksamkeit schenken und betonte, dass „kein großer Freund von Rivalitäten“ sei. Zudem betonte er, dass seine 1860-Vergangenheit schon ein wenig zurück liegt. Der 34-jährige war insgesamt sieben Jahre als Jugend-Spieler (2002–2007 bei U17, U19 und 1860 II) und als U17-Co-Trainer (2008–2010) bei den Löwen, bis der Wechsel nach Hoffenheim folgte.

Die Bayern-Führungsriege ist sauer

Wie die „BILD Zeitung“ berichtet, haben die Bayern-Bosse sauer auf die Vorfälle reagiert. Vor allem die Tatsache, dass man einen „echten Bayern aus Landsberg am Lech verpflichtet“ hat, der in der Kindheit in „Bayern-Bettwäsche“ geschlafen hat und ein bekennender FCB-Fan war, stößt den Verantwortlichen bitter auf.

Zu allem Überfluss wurde am Samstag auch Bayern-Youngster Joshua Zirkzee von den eigenen Fans in den sozialen Medien stark angefeindet, nach dem dieser eine Großchance ungenutzt ließ. Der Niederländer hat als Reaktion auf die Beleidigungen sein Instagram-Account deaktiviert.