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Bayern kauft die Konkurrenz leer? Müller: „Kein Verein hat eine Verkaufspflicht“

Thomas Müller
Foto: IMAGO

Der FC Bayern hat sich in den vergangenen Jahren immer wieder bei der (direkten) Konkurrenz in der Fußball Bundesliga bedient. Während es lange Zeit Spieler von Borussia Dortmund waren, hat es vergangenen Sommer RB Leipzig „erwischt“. Aus Sicht von Thomas Müller ist dies kein verwerfliches Vorgehen. Der 31-jährige hat die Transferpolitik der Bayern nun in Schutz genommen.



Mit Dayot Upamecano, Marcel Sabitzer und Julian Nagelsmann plus Coaching-Team hat der FC Bayern in der abgelaufenen Sommer-Wechselperiode tragende Säulen von Vizemeister RB Leipzig verpflichtet. Während viele Fans und Medien die Vorgehensweise der Münchner kritisieren und sogar von einem „Kaputt kaufen der Konkurrenz“ sprechen, sieht dies Thomas Müller deutlich anders. Im Gespräch mit der „Sport BILD“ äußerte sich dieser wie folgt dazu: „Es hat ja kein Verein eine Verkaufspflicht, siehe Paris und Mbappe. Der FC Bayern hält wie jeder Verein nach Qualität Ausschau, die ins entsprechende Budget passt“

„Es ist normal sich in der Liga umzuschauen“

Für den 31-jährigen ist es logisch, dass sich der FCB in der Bundesliga bei anderen Vereinen umschaut: „Vereine, die uns in der Tabelle über Jahre gefährlich werden, haben zwangsläufig gutes Personal. Da ist es normal, sich in der gleichen Liga bei diesen Vereinen umzuschauen.“ Zudem hätte solche Transfers den Vorteil, dass die Spieler „keine Eingewöhnungsprobleme“ hätten. Laut Müller wird es immer „heiße Diskussionen“ bei Bayern-Transfers geben und das sei „auch gut so“.

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Vjeko Keskic

Vjeko Keskic

Gründer
Vjeko hat das Projekt "FCBinside" im Sommer 2019 gegründet. Während er in seiner Kindheit/Jugend noch als aktiver Kicker unterwegs war, schreibt er mittlerweile seit mehr als 15 Jahren regelmäßig über die schönste Nebensache der Welt. Auf dem Online-Portal "SPOX" wurden 2008 die ersten Blogbeiträge veröffentlicht, schon damals lag ein gewisser Fokus auf seiner großen Leidenschaft – dem FC Bayern.