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Sane zeigt Verständnis für die Pfiffe gegen ihn: „Hatte keine gute Leistung gebracht, das weiß ich“

Leroy Sane
Foto: Getty Images

Noch vor wenigen Wochen war Leroy Sane der Buhmann beim FC Bayern und wurde von den eigenen Fans ausgepfiffen und verschmäht. Der Flügelflitzer hat sich zuletzt stark formverbessert präsentiert und blüht derzeit richtig auf. Der 25-jährige äußerte sich über seine schwere Phase im August und zeigte dabei sogar Verständnis für die Pfiffe gegen seine Person.



Sane wurde nach dem 5:0-Erfolg gegen Dynamo Kiew von der UEFA zum Man of the match gekürt. Auch wenn diese Auszeichnung keinen allzu hohen Stellenwert bei den Profis genießt, ist sie dennoch ein Zeichen dafür, dass es bei Sane derzeit rund läuft. Der Offensivspieler hat im September fünf Spiele für den FCB absolviert und kommt dabei auf sieben Torbeteiligungen (drei Tore, vier Vorlagen).

Wie gut es bei Sane läuft hat man gegen Kiew gesehen, als eine „verunglückte Flanke“ im 4:0 für die Münchner endete. Sane zeigte sich nach dem Spiel ehrlich und betonte, dass dies so nicht geplant war: „Nein, das war keine Absicht, ich wollte den Ball normal reinflanken. Da habe ich ein bisschen Glück gehabt, dass meine Technik da nicht so gut war.“

„Ich wollte jetzt was zurückgeben“

Der deutsche Nationalspieler präsentierte sich, auch wenn es aktuell super läuft, sehr reflektiert und kritisch. Die Pfiffe gegen ihn hat er nicht zu sehr an sich rangelassen, sondern diese als Anreiz und Motivation genommen: „Das tut keinem gut, auf jeden Fall. Egal, in welcher Sportart. Ich hatte keine gute Leistung gebracht, das weiß ich. Ich wollte jetzt was zurückgeben.“

Eigenen Aussagen zufolge wusste er, dass es nach seinem Wechsel im Sommer 2020 nicht nur bergauf für ihn gehen wird: „Ich wusste, dass es hier hart wird und sehr viel Druck da ist. Ich versuche, ruhig zu bleiben und Leistung zu bringen. In den letzten Wochen hat das gut geklappt.“