Pavard lässt Zukunft beim FC Bayern offen: „Ich weiß es nicht, ehrlich“

Vjekoslav Keskic
Foto: IMAGO

In den vergangenen Tagen machten vermehrt Meldungen die Runde, wonach Benjamin Pavard den FC Bayern im Sommer vorzeitig verlassen könnte. Durch die Verpflichtung von Matthijs de Ligt sind die Münchner in der Innenverteidigung mittlerweile personell übersetzt. Wie es mit Pavard in München weitergeht, ist derzeit vollkommen offen. Der Franzose selbst weiß es scheinbar nicht.



Wie mehrere deutsche Medien (u.a. Sky, BILD und der kicker) diese Woche berichtet haben, steht Pavard beim FC Bayern auf der Verkaufsliste. Sollten die Münchner ein Angebot in Höhe von 30-35 Millionen Euro für den Defensiv-Allrounder erhalten, wird man Pavard keine Steine in den Weg legen. Der 26-Jährige selbst scheint noch keine finale Entscheidung getroffen zu haben, ob und wie es mit ihm im Sommer in München weitergeht.

Pavard steht bei vielen Top-Klubs auf dem Zettel

„SPORT1“-Reporter Kerry Hau hat den Weltmeister von 2018 zu seiner Zukunft beim FC Bayern befragt und dieser zeigte sich sehr zurückhaltend diesbezüglich: „Ich weiß es nicht, ehrlich“, erklärte dieser im Rahmen der US-Tour der Münchner. Vertraglich ist Pavard noch bis 2024 an die Bayern gebunden.

Dem Vernehmen nach plant Julian Nagelsmann in der kommenden Saison mit dem Innenverteidiger-Duo Lucas Hernandez und Matthijs de Ligt. Pavard müsste sich somit (zunächst) mit einer Reservistenrolle zufriedengeben. Genau dies könnte zu einem Problem werden, da der Franzose den Anspruch hat eine tragende Rolle bei den Bayern oder einem anderen europäischen Top-Klub einzunehmen.

An Interessenten für Pavard mangelt es nicht. Wie die französische „L'Equipe“ berichtet, beschäftigen sich mit Juventus Turin, Atletico Madrid, der FC Chelsea und Manchester United gleich mehrere Spitzenvereine mit dem Abwehrspieler. Konkrete Angebote liegen den Bayern bisher aber noch nicht vor.

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