Der FC Bayern baut seine Siegesserie in der Fußball Bundesliga weiter aus. Die Münchner feierten zum Abschluss des 3. Spieltags einen 7:0-Kantersieg beim VfL Bochum. Während Matthijs de Ligt seinen Debüt-Treffer für den FCB erzielte, schnürte Sadio Mané schnürte seinen ersten Doppelpack.
Julian Nagelsmann und sein Team marschieren unaufhaltsam weiter in der Bundesliga. Die Münchner setzten sich am Sonntagabend deutlich mit 7:0 auswärts beim VfL Bochum durch und haben damit ihr drittes Ligaspiel in Folge gewonnen. Der FCB ist die einzige Mannschaft in der Bundesliga mit einer „sauberen Weste“. Damit hat sich der Rekordmeister auch die Tabellenführung (9 Punkte, 15:1 Tore) zurückgeholt.
Davies und Musiala fallen aus: Nagelsmann muss seine Mannschaft umstellen
Erstmals in dieser Saison musste Nagelsmann seine Startelf umbauen: Matthijs de Ligt feierte sein Startelf-Debüt und ersetzte Alphonso Davies (muskuläre Probleme). Während der Niederländer in Abwehrzentrum spielte, rückte Lucas Hernandez auf die linke Abwehrseite.
Des Weiteren durfte Leroy Sane für den ebenfalls verletzen Musiala (Zerrung) beginnen. Kingsley Coman erhielt den Vorzug vor Serge Gnabry (angeschlagen auf der Bank).
Sane bringt Bayern früh in Führung, de Ligt & Co. legen nach

Bochum präsentierte sich in den Anfangsminuten sehr mutig. Die Gastgeber liefen die Münchner hoch an und versteckten sich nicht in der eigenen Hälfte. Die Bayern ließen sich dadurch aber nicht aus dem Konzept bringen und gingen direkt mit dem ersten Abschluss in Führung. Nach einer schönen Kombination zwischen Kingsley Coman und Sane, hämmerte der deutsche Nationalspieler den Ball aus knapp 15 Metern, halbrechte Position, in den rechten Winkel.
Die Münchner drückten direkt auf den zweiten Treffer. In der 10. Minute parierte Riemann einen satten Distanzschuss von Sane aus gut 20 Metern. Im Anschluss entwickelte sich ein offener Schlagabtausch. Die Bochumer zeigten sich nicht wirklich beeindruckt durch den frühen Rückstand und kamen immer wieder vor das Tor von Manuel Neuer. Wirklich gefährlich wurde es jedoch nie.
Ab Mitte der zweiten Hälfte schraubten die Bayern dann nochmals einen Gang hoch. In der 25. erzielte de Ligt sein Debüttreffer in der Bundesliga für den FCB. Nach einer Ecke von Joshua Kimmich war der Niederländer per Kopf zur Stelle. Nur acht Minuten später erzielte auch Kingsley Coman seinen ersten Treffer in der neuen Saison, als er einen Abpraller von Müller verwandelte.
Kurz vor der Pause (43.) erzielte Sadio Mané, nach schöner Vorarbeit von Coman, das 4:0. Dem Senegalesen wurde wenigen Minuten zuvor (mal wieder) ein Treffer vom VAR (Handspiel) annulliert.
Mané sorgt für die Vorentscheidung

Nach dem Seitenwechsel blieben die Bayern weiterhin am Drücker. In der 52. hätte Kimmich beinahe auf 5:0 erhöht. Der Mittelfeldspieler kam aus knapp zwölf Metern frei zum Abschluss, setzte den Ball aber deutlich über das Tor.
In der 59. war es dann aber so weit: Nach einem Foul von Janko an Coman im Bochumer Strafraum entschied Siebert sofort auf Strafstoß. Mané ließ sich nicht zweimal bitten und machte seinen ersten Doppelpack für die Bayern perfekt.
Nach der komfortablen Führung brachte Nagelsmann mit Josip Stanisic (für Hernandez), Ryan Gravenberch (für Sabitzer), Noussair Mazraoui (für Pavard) und Serge Gnabry (für Müller) vier neue Spieler. Kurz darauf folgte FCB-Youngster Gabriel Vidovic (für Mané).
Auch nach den vielen Wechseln, ließen die Bayern nicht locker. In der 69. machten die Münchner das halbe Dutzend voll. Nach einem schönen Zuspiel von Gnabry, versuchte VfL-Verteidiger Gamboa den Ball vor Riemann zu klären und lenkte den Ball dabei ins eigene Tor.
In der 76. machten es die Bayern dann erneut selbst. Nach schöner Vorarbeit von Vidovic hämmerte Gnabry den Ball aus knapp 13 Metern aus spitzem Winkel trocken zum 7:0 ins Netz. Dies war zugleich der Schlusspunkt einer ereignisreichen Partie.
Für die Bayern geht es am kommenden Samstag weiter. Dann empfangen die Münchner Borussia M'Gladbach (18:30 Uhr, live auf Sky) zum Topspiel des 4. Spieltag in der heimischen Allianz Arena.