Darf Benjamin Pavard neue Hoffnung bei der französischen Nationalmannschaft schöpfen? Aktuellen Medienberichten zufolge ist das Verhältnis zwischen dem 26-Jährigen und Frankreichs Nationaltrainer Didier Deschamps zwar angespannt, aber nicht komplett beschädigt. Der Defensiv-Allrounder möchte sich zurück in die erste Mannschaft kämpfen.
90 Minuten hat Pavard bisher bei der Fußball-Weltmeisterschaft in Katar für Frankreich absolviert. Beim 4:1-Auftaktsieg gegen Australien stand der FCB-Star in der Startelf von Didier Deschamps. In den letzten drei WM-Spielen saß der Abwehrspieler indes komplett auf der Ersatzbank. Laut Deschamps ist Pavard „in keiner guten Verfassung“ und kann dem amtierenden Weltmeister aktuell nicht weiterhelfen. Sein Co-Trainer Guy Stephan deutete zuletzt sogar an, dass Pavard künftig gar nicht mehr für die Equipe Tricolore spielen könnte.
Pavard möchte sich zurückkämpfen
Wie die französische „L’Equipe“ berichtet, hat die Degradierung von Pavard sowohl den Spieler als auch dessen Umfeld komplett überrascht. Grund für die Verbannung auf die Ersatzbank soll die Tatsache sein, dass der Bayern-Profi im Spiel gegen Australien die taktischen Anweisungen von Deschamps mehrfach missachtet hat.
Laut dem Blatt möchte Pavard jedoch nicht aufgeben. Im Gegenteil: Dieser sei fest entschlossen bald wieder zu spielen. Seine letzten Trainingseinheiten waren sehr gut und er ist durchweg positiv geblieben. Erfreulich ist zudem, dass es diese Woche ein weiteres Gespräch zwischen Deschamps und Pavard gab. Demnach schätzt der 54-Jährige nach wie vor die Qualitäten des Defensiv-Allrounders. Nach „L’Equipe“-Informationen ist das Verhältnis zwischen den beiden nicht nachhaltig beschädigt. Es liegt jedoch an Pavard, das Vertrauen von Deschamps durch starke Leistungen wieder zu gewinnen.
Ein Vorteil für Pavard ist die Tatsache, dass dieser von vielen älteren Kollegen in der Nationalmannschaft und Staff-Mitgliedern unterstützt wird und diesem nach wie vor zu ihm halten.