Der Bayern-Tross hat sich am Sonntagmorgen auf den Weg nach Singapur gemacht. Sadio Mané saß nicht im Flieger der Münchner. Der Senegalese hat sich von seinen Teamkollegen verabschiedet und wird am Montag nach Dubai reisen, um seinen Wechsel zu Al-Nassr zu finalisieren. Nun sind alle Details zu dem Transfer enthüllt worden.
Beim 1:0-Testspiel-Erfolg gegen Kawasaki Fontale saß Mané mit einem Basecap und Airpods in den Ohren auf der Tribüne und schenkte dem Spiel seiner Noch-Kollegen nicht wirklich seine Beachtung. Das Kapitel FC Bayern war zu diesem Zeitpunkt für den Senegalesen bereits beendet.
Wie „Sky“-Reporter Florian Plettenberg berichtet, wird Mané am Montag den obligatorischen Medizincheck absolvieren und im Anschluss einen 3-Jahresvertrag bis 2027 beim Saudi-Klub Al-Nassr unterzeichnen. Laut Plettenberg wird der Flügelflitzer mehr als 40 Mio. Euro netto pro Jahr beim Ronaldo-Klub verdienen.
Mané-Transfer wird zum Verlustgeschäft für die Bayern
Während Mané in Summe mehr als 120 Mio. Euro Gehalt kassieren wird, ist der FC Bayern finanziell nicht so gut weggekommen bei dem Deal mit Al-Nassr. Zuletzt machten noch Meldungen die Runde, wonach die Bayern bis zu 40 Mio. Euro Ablöse für Mané erhalten werden. Nach „Sky“-Informationen sind es am Ende jedoch weniger als 30 Mio. Euro inklusive Bonuszahlungen geworden. Damit wird man deutlich weniger einnehmen, als man vor einem Jahr selbst noch gezahlt hat. Mané wechselte 2022 für 32 Mio. Euro plus Bonuszahlungen (ca. 9 Mio. Euro) vom FC Liverpool nach München.