Mané mit emotionalem Bayern-Abschied: „Ich hätte mir ein anderes Ende gewünscht!“

Lukas Wolfsteiner
Foto: Getty Images

Der Wechsel von Sado Mané zum saudi-arabischen Klub Al-Nassr FC befindet sich auf den finalen Metern. Somit neigt sich die Zeit des Senegalesen in München immer mehr dem Ende zu. Der 31-Jährige blickt wehmütig auf seine viel zu kurze Bayern-Zeit zurück und bestätigt einen Verdacht.

Wenn alles läuft wie geplant, wird Sadio Mané in den nächsten Tagen offiziell als Neuzugang des saudi-arabischen Klubs Al-Nassr FC vorgestellt und seine Tore künftig an der Seite von Cristiano Ronaldo schießen. Nun gab er zu, dass der frühzeitige Abschied vom deutschen Rekordmeister alles andere als leicht für ihn ist: „Der Abschied vom FC Bayern tut mir weh. Ich hätte mir ein anderes Ende gewünscht“, erklärte dieser im Gespräch mit „Sky“.

Der Offensivspiele bestätigte zudem, dass er den FCB nicht verlassen wollte: „Ich weiß, dass ich dieser Mannschaft in dieser Saison hätte helfen können. Ich wollte es in dieser Saison allen beweisen.“ Die Trennung war also, wie bereits in den letzten Wochen vermehrt vermutet, vor allem von Seiten des Vereins vorangetrieben worden, auch weil der Flügelflitzer in der kommenden Spielzeit sehr hart um einen Platz in der ersten Elf von Thomas Tuchel hätte kämpfen müssen.

Mané hinterlässt kaum gute Erinnerungen in München

Zurückblickend auf die gefeierte Ankunft des ehemaligen Liverpool-Stars erscheint es nun fast unglaublich, dass Mané nicht mit seinen Vorlagen, Dribblings oder Toren Bayern-Fans in Erinnerungen bleiben wird, sondern vor allem mit der handfesten Auseinandersetzung, bei der er Leroy Sane einen Schlag ins Gesicht verpasste.

Mit den Worten: „Ich wünsche dem Verein und den Fans trotzdem nur das Beste für die Zukunft“, verabschiedet sich der Senegalese dennoch auf versöhnliche Art und Weise und darf sich gleichzeitig auf einen wahrscheinlich ausschweifenden Empfang bei seinem neuen Verein freuen.

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