Kommt es zu einer Kehrtwende im Wechselpoker um Joao Palhinha? Der 28-jährige Portugiese hat sich zwar mit dem FC Bayern auf einen Wechsel im Sommer verständigt, dennoch droht der Transfer zu platzen. Der FC Fulham tut sich schwer seinen Stammspieler und Leistungsträger ziehen zu lassen.
In den vergangenen Stunden sah es sehr vielversprechend aus für den FC Bayern in Sachen Joao Palhinha aus. Die Münchner haben eine Einigung mit dem Mittelfeldspieler erzielt und sind bereit für den Wunschspieler von Thomas Tuchel viel Geld auszugeben. Laut der „BILD“ liegt die finanzielle Schmerzgrenze des FCB bei 60 Mio. Euro. Damit würde Palhinha zum vierteuersten Neuzugang in der Geschichte der Bayern aufsteigen.
Bayern hat noch kein offizielles Angebot eingereicht
Wie „Sky UK“ jedoch berichtet, drohen die Münchner dennoch leer auszugehen. Nach Informationen von „Sky UK“ haben die Bayern noch kein offizielles Angebot eingereicht. Die Gespräche zwischen den beiden Klubs sollen weiterhin anhalten. Laut dem Pay-TV-Sender ist Fulham aber nicht wirklich bereit ihren Leistungsträger so kurz vor dem Ende der Sommer-Transferperiode zu verkaufen.
Die Gründe davor liegen auf der Hand: Fulham hat weniger als 48 Stunden Zeit, um einen adäquaten Ersatz für den portugiesischen Nationalspieler zu finden. Vor allem Coach Marco Silva drängt auf einen Verbleib von Palhinha. Der 28-Jährige selbst hat seinen Wechselwunsch beim Verein bereits hinterlegt und tut alles dafür, dass es doch noch zu einem Wechsel in die bayerische Landeshauptstadt kommt.
Klar ist: Sollte die Bayern tatsächlich bei Palhinha leer ausgehen, wird man Ryan Gravenberch aller Voraussicht nach nicht zum FC Liverpool ziehen lassen. Die Münchner steht derzeit in Kontakt zu den Reds und wären grundsätzlich bereit den 21-jährigen Niederländer für knapp 30 Mio. Euro abzugeben.