Wegen Sadio Mane: Al-Nassr-Sportchef ätzt gegen den FC Bayern

Tim Schoster
Foto: Getty Images

Nach einem turbulenten Jahr beim FC Bayern fand Sadio Mane einen Neuanfang bei Al Nassr in Saudi-Arabien. Sein Wechsel und die Umstände seiner Zeit in München rücken nun erneut in den Fokus, insbesondere durch kritische Worte des Al-Nassr-Sportdirektors Marcelo Salazar.

Salazar äußerte sich kürzlich in einem Interview über Mane und dessen Wechsel, lobte den Spieler als „Weltstar“ und betonte seine beeindruckende Form mit sechs Toren und zwei Vorlagen in neun Spielen. Doch er hinterfragte die von Mane beim FC Bayern: „Sie [die Bayern] müssen sich fragen, warum Mané nicht sein bestes Niveau im Verein zeigen konnte. Und auch der Spieler muss eine Einschätzung abgeben“, erklärte er und betonte: „Es gibt immer zwei Seiten einer Geschichte.“

Bayern hat das Kapitel Mane abgeschlossen

Trotz der kritischen Worte gegenüber den Bayern liegt Salazars Fokus auf der Gegenwart und der Zukunft mit Mane bei Al Nassr. Der Senegalese, für den der Klub rund 30 Millionen Euro bezahlte, scheint in der Saudi Pro League sein Glück gefunden zu haben und präsentiert sich als effektiver Scorer. Obwohl Salazars Äußerungen Diskussionen auslösen könnten, zählt für Mane und Al Nassr nun die aktuelle Saison und die weiteren Aufgaben in der Liga. Für die Bayern dagegen ist das Thema Mane längst abgeschlossen. Insbesondere die stark aufspielenden Leroy Sané und Mathys Tel ließen den Weltstar aus dem Senegal schnell vergessen.

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