Vor der überraschenden Niederlage des FC Bayern im DFB-Pokal gegen den 1. FC Saarbrücken hat Sportdirektor Christoph Freund interessante Einblick in seine ersten Monate im Verein gewährt. Eine Aussage lässt besonders aufhorchen. Es geht um die Kommunikation im Klub.
Christoph hat Anfang September den Dienst bei beim FC Bayern angetreten. Nach knapp zwei Monaten beim deutschen Rekordmeister fällt sein erstes Fazit durchaus positiv aus. Freund betonte im Interview mit der ARD vor dem Pokalspiel in Saarbrücken, dass der Verein eine „große Wucht“ sein und „viele positive Energien“ habe.
Der 46-Jährige deutete aber auch an, dass es durchaus die eine oder andere Baustelle beim FCB gibt. Er hob u.a. hervor, dass es insbesondere in Bezug auf die Kommunikation Raum für Verbesserungen gibt: „Die Kommunikation im gesamten Verein kann man noch verbessern“, merkte Freund kritisch an. Konkrete Beispiele dafür nannte Freund jedoch nicht. Mit Blick auf die vergangenen Monate ist es jedoch offensichtlich, dass die Münchner diesbezüglich Luft nach oben haben.
„Die Chemie zwischen Thomas Tuchel und Leroy passt einfach“
Rein sportlich betrachtet ist Freund vor allem due positive Entwicklung von Leroy Sane sofort ins Auge gefallen. Der Österreicher schwärmte von Sane und dessen guten Beziehung zu Thomas Tuchel: „Die Chemie zwischen Thomas Tuchel und Leroy passt einfach. Er hat ein Händchen, wie er ihn anfassen muss. Das Ganze fügt sich sehr gut zusammen“, sagte Freund.
In Bezug auf die Vertragsverlängerung von Manuel Neuer gab Freund zu verstehen, dass dies aktuell noch kein Thema sei: „Das ist jetzt noch kein Thema, wie Manuel auch selbst gesagt hat. Jetzt, wo er wieder fit ist, bin ich überzeugt, dass er seine Leistung bringen wird und dann wird er auch noch länger im Bayern-Tor stehen. Das ist unser Wunsch, absolut“, erläuterte der Sportdirektor.