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Musiala wohl im Kader: Tuchel hat positive Neuigkeiten vor Union-Spiel

Thomas Tuchel
Foto: Getty Images

Thomas Tuchel gibt vor dem Bundesliga-Heimspiel gegen Union Berlin am Samstag ein Personal-Update. Die gute Nachricht: Der Coach kann wieder aus dem Vollen schöpfen.



Thomas Tuchel wird nach vielen verletzungsbedingten Ausfällen in den letzten Wochen wieder mehr Spieler zur Verfügung haben.

Vor dem Bundesliga-Heimspiel gegen Union Berlin am Samstag (15.30 Uhr) wird der Trainer wieder auf Minjae Kim, Eric Maxim Choupo Moting und Noussair Mazraoui zurückgreifen können. Jamal Musiala wird nach seiner Verletzungspause wohl im Kader stehen können.

Tuchel gab dazu ein Update: “Choupo hat grünes Licht fürs Training, wir gehen davon aus, dass er einsatzfähig ist. Jamal Musiala wird hoffentlich in den Kader können, Minjae Kim kann spielen und Noussair Mazraoui hat auch grünes Licht, nachdem er ein bisschen krank war.”

Mit einem Lächeln im Gesicht sagte Tuchel: “Es sieht gut aus, es sieht voll aus auf dem Trainingsplatz nachher hoffentlich.”

Zu Musiala, der seit dem Champions-League-Heimspiel gegen Galatasaray Istanbul wegen eines Muskelfaserrisses im Oberschenkel ausfiel, führte Tuchel aus: “Wir rechnen damit, dass er morgen im Kader ist. Aber das wird maximal ein Kurzeinsatz werden.”

Tuchel fordert Leistungssteigerung gegen Union

Im Spiel gegen die Berliner will Tuchel nicht großartig rotieren: “Die Rotationen, die wir gegen Kopenhagen waren größtenteils erzwungen. Da haben wir Mathys Tel und Leroy Sané nochmal getauscht, einfach, um aus Solidarität auch mal Mathys beginnen zu lassen. Aber Leroy wird morgen wieder starten gegen Union, das ist klar.”

Tuchel weiter: “Und dann wird es nicht allzu viele Überraschungen geben in der Aufstellung, wenn unsere Jungs, die jetzt auch angeschlagen waren, zurück kommen.”

Gegen Union fordert der Coach eine Leistungssteigerung im Vergleich zu den zwei letzten Heimspielen: “Wir müssen dann gucken, dass wir den Schalter nochmal umlegen, weil unsere beiden letzten Heimspiele, sowohl gegen Heidenheim als auch Kopenhagen, waren nicht unsere besten Spiele. Da war ein bisschen Sand im Getriebe. Aber wir müssen nochmal die Schlagzahl erhöhen, das Tempo hochdrücken und mit mehr Biss spielen.”

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Das ist richtig. Allerdings ist das Tempo nicht herbeiredbar. Noch bestimmen die Akteure auf dem Platz, einige sogar ganz entscheidend, wie schnell die Mannschaft spielt, aber Tuchel weiss es. Mal sehen, wer hier wie das Tempo fuer die Offensive generiert oder “schleifchenmaessig” und qua “Passspiel” wartet, bis sich der Gegner wieder geschlossen formatiert hat. Nicht alle sind fuer’s schnelle Umschaltspiel, nach vorne, aber auch nach hinten, geeignet.

Am allerwichtigsten Kimmich. So bald er den Ball erobert hat, verliert er ihn meistens gleich wieder, macht dadurch nicht nur unser Spiel langsarm, er bringt die gesamte Deffensive in Schwierigkeiten und so kommt es zu unnötigen Fouls und natürlich zu Karten gegen uns, die vermeidbar waeren. Vom schnellen Umschaltspiel hat der Josch wahrscheinlich noch nichts gehört. Das gilt nicht nur für unser Spiel, genauso ist es in der Nationalmannschaft. Das muß ihm doch mal einer sagen.

Sollte Union mit 2 5er Ketten konsequent mauern, wird man für jeden zur Verfügung stehenden kreativen Akteur dankbar sein.

Sebastian Mittag

Sebastian Mittag

Chefredakteur
Sebastian ist Chefredakteur bei FCBinside. Zuvor war er in gleicher Rolle bei SPOX und GOAL tätig, davor zuletzt als Head of Video bei SPORT1. Der gebürtige Münchner verfolgt den FC Bayern schon seit seiner Kindheit und sah Hunderte FCB-Spiele live im Stadion.