Champions League: Privileg für Bayern trotz verlorener Meisterschaft

Luca Utz
Foto: FC Bayern

Seit dem vergangenen Sonntag steht fest, dass der FC Bayern in diesem Jahr nicht zum zwölften Mal in Folge Meister wird. Trotz des verlorenen Meisterschaft behält der deutsche Rekordmeister jedoch ein Privileg für die nächste Champions-League-Saison. Dies hängt mit dem neuen Format der Königsklasse zusammen, das nächste Saison an den Start geht.



Wie Sky berichtet, wird der FC Bayern auch im nächsten Jahr noch Teil des ersten Lostopfs sein, obwohl man nach den jetzigen Regularien durch den Titelverlust in der Liga dem zweiten Lostopf zugeordnet werden müsste. Dies liegt an der Neugestaltung der Champions League, die ab der kommenden Saison in Kraft tritt. Ab 2024/25 wird nicht mehr jeder Gewinner der nationalen Ligen automatisch im ersten Lostopf landen. Stattdessen werden die Plätze hierfür durch das Koeffizienten-Ranking der Klubs ermittelt.

Der deutsche Rekordmeister, der trotz schwacher bisheriger Saison auf Platz zwei dieser Rangliste liegt, hat somit schon einen Platz im ersten Lostopf sicher.

Leichteres Los durch CL-Privileg?

Ab der Saison 2024/25 werden die Klubs in der Champions League nicht mehr in acht Gruppen bestehend aus vier Teams eingeteilt. Stattdessen nehmen alle qualifizierten Mannschaften an einem Ligawettbewerb bestehend aus 36 Teams teil. Jeder Klub muss hier dann acht Spiele absolvieren, jeweils vier zu Hause. und auswärts. Die jeweiligen Gegner werden durch das Ziehen aus vier verschiedenen Lostöpfen ermittelt. Dann trifft jedes Team auf zwei Mannschaften aus jedem Topf mit Ausnahme des eigenen.

Somit könnten die Münchner möglicherweise ein schwierigeres Los in der Ligaphase durch ihre Platzierung im Klubkoeffizienten-Ranking umgehen. Demnach würde man nur gegen ein Team aus dem ersten Lostopf in der Ligaphase antreten müssen.

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