Kane schwärmt von Kompany: So beeinflusst er seine Entwicklung

Foto: IMAGO

Top-Stürmer Harry Kane und Trainer Vincent Kompany? Das passt. Der Engländer hat viel Lob für seinen Coach übrig und sieht sich durch ihn als besseren Spieler.

Vincent Kompany kam im vergangenen Sommer nicht gerade mit vielen Vorschuss-Lorbeeren nach München. Viele prangerten die fehlende Trainererfahrung an. Ob Superstars mit ihm umgehen können? Diese Frage können die Kritiker längst mit einem „ja“ beantworten.


Einer der absoluten Top-Stars: Harry Kane. Der Angreifer hat sich nun sehr wohlwollend gegenüber seines Trainers geäußert. Er lobt vor allem die Kommunikation und den Wunsch, jeden einzelnen Spieler verbessern zu wollen: „Ich habe die Zeit mit ihm sehr genossen. Ich finde, er ist ein großartiger Trainer auf dem Platz. Er möchte, dass wir spielen, wie wir trainieren sollten und welche Verbesserungen er von jedem erwartet. Und auch abseits des Platzes hat er eine tolle Persönlichkeit.“

Kane über Kompany: „Er setzt Maßstäbe“

Kane weiter bei bundesliga.com: „Ich denke, er setzt Maßstäbe. Er hat keine Angst, die Dinge beim Namen zu nennen. Egal, wer du bist, ob du 500 Spiele oder nur ein Spiel gespielt hast, er behandelt dich gleich. Und ich denke, in dieser Hinsicht hat er sich den Respekt der Spieler verdient. Ich habe also wieder mit ihm gelernt, verschiedene Herangehensweisen, taktische Ansätze, und das hat mir geholfen, mich in einigen Aspekten zu verbessern.“

Mit 38 Jahren ist Kompany nicht viel älter als viele seiner Spieler selbst, zu Harry Kane sind es gerade einmal sieben Jahre. So erzählt Kane: Trainingsspiele mit dem Coach machen viel Spaß, denn er kann sich selbst nicht zurücknehmen. Und der Stürmer? Der ist beeindruckt und froh, nicht mehr gegen ihn spielen zu müssen.

„Offen gesagt, hat er noch einiges drauf. Ich denke, er liest das Spiel wirklich gut, was ihn als Verteidiger, als Fußballer, sehr ausmacht. Vielleicht hat er körperlich etwas nachgelassen, aber es gab ein paar Tacklings. Er beteiligt sich am Schuss, und die Standards sind immer noch ziemlich hoch.“

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