Der Bayern arbeitet an Gnabry-Verlängerung. Laut Sportvorstand Max Eberl gibt es diesbezüglich finanzielle Grenzen – dennoch stehen die Zeichen klar auf Zukunft in München.
Die Zukunft von Serge Gnabry nimmt zunehmend klare Konturen an. Der 30-Jährige zeigt in dieser Saison starke Leistungen, trifft wieder regelmäßig und steht bei den Verantwortlichen des FC Bayern offenbar hoch im Kurs.
Nach dem 3:1-Erfolg gegen Sporting Lissabon verdichten sich die Hinweise, dass der deutsche Rekordmeister den Flügelspieler langfristig binden möchte. Aktuellen Informationen von Sky zufolge arbeiten die Münchner bereits an einem neuen Vertragsangebot – und das durchaus mit konkreten Rahmenbedingungen.
Bayern arbeitet an Angebot bis 2028 – mit Gehaltsanpassung
Gnabry selbst hatte bereits vor dem Champions-League-Spiel betont, dass erste Gespräche zwischen seinem Management und dem FC Bayern laufen. Trotz seines auslaufenden Vertrags gab sich der Nationalspieler gelassen und erklärte, er blicke „sehr entspannt“ auf seine Zukunft in München. Die Gründe dafür sind offensichtlich: elf Scorerpunkte in 19 Einsätzen, dazu wichtige Treffer wie das 1:1 gegen Sporting – Gnabry ist in dieser Saison wieder einer der verlässlichsten Offensivakteure.
Sky berichtet, dass der FC Bayern einen Vertrag bis 2028 vorbereitet, allerdings gekoppelt an eine Gehaltskürzung. Für den Verein ein logischer Schritt, um die neue finanzielle Struktur unter Max Eberl und Christoph Freund konsequent weiterzuführen. Das Modell: leistungsorientiert, budgetbewusst, nachhaltig.
Eberl betont finanzielle Vernunft – und zeigt sich optimistisch

Nach der Partie gegen Lissabon wurde Max Eberl auf die Zukunft des Flügelspielers angesprochen. Der Sportvorstand ließ keinen Zweifel daran, dass der Verein an einer Verlängerung interessiert ist, machte aber gleichzeitig klar, dass dies nur unter bestimmten wirtschaftlichen Bedingungen möglich sei. „Man versucht einen Weg zu finden, dass wir unser Budget nicht überschreiten, umgekehrt versuchst du natürlich auch Spielern – das sage ich jetzt allgemein, das sage ich nicht auf Serge – ein Angebot zu unterbreiten, mit dem man leben kann. Das ist die Aufgabe, die wir gerade zu erfüllen haben, Christoph Freund und ich. Und da werden wir hoffentlich auch Wege und Brücken finden.“
Diese Aussage zeigt, wie sensibel der FC Bayern aktuell mit Vertragsstrukturen umgeht. Auch bei Leistungsträgern wie Gnabry geht es nicht nur um sportliche Wertschätzung, sondern auch um finanzielle Nachhaltigkeit. Die Botschaft ist eindeutig: Die Bayern wollen verlängern – aber nicht um jeden Preis.
Für Gnabry könnte das Gesamtpaket dennoch attraktiv sein. Er ist unter Vincent Kompany wieder gesetzt, spielt eine tragende Rolle und hat sich weit von der schwierigen Vorsaison entfernt. Alles spricht dafür, dass Bayern und der Spieler tatsächlich „Wege und Brücken“ finden werden.
Die Trendlinie ist klar: Die Zeichen stehen auf Verlängerung. Nur die Details müssen noch passen.
