Der FC Bayern wurde im Sommer 2025 intensiv mit einer Verpflichtung von Rodrygo in Verbindung gebracht. Damals galten die Münchner als ein möglicher Kandidat für den brasilianischen Offensivspieler von Real Madrid. Der brasilianische Nationalspieler wird nun erneut beim Rekordmeister ins Spiel gebracht.
Rodrygo ist bei Real Madrid unzufrieden. Seit der Amtsübernahme von Xabi Alonso im Sommer 2025 spielt der brasilianische Nationalspieler in den Planungen der Königlichen nur noch eine untergeordnete Rolle. Statt als feste Größe in der Offensive muss er sich regelmäßig mit Kurzeinsätzen oder der Bank zufriedengeben. Für einen Spieler seines Formats und Anspruchs ist das zu wenig. Die Konsequenz: Rodrygo hat intern längst den Entschluss gefasst, Real Madrid im Sommer 2026 zu verlassen.
Rodrygos Abschiedsentscheidung ist gefallen

Wie die spanische SPORT berichtet, steht Rodrygos Entscheidung schon seit Monaten fest. Der Offensiv-Allrounder arbeitet demnach aktiv an seinem nächsten Karriereschritt und sucht derzeit einen renommierten Starberater, der ihn bei einem Transfer zu einem europäischen Topklub begleiten soll. Bislang wird Rodrygo von seinem Vater vertreten, doch für den geplanten Mega-Transfer möchte der Brasilianer offenbar professioneller aufgestellt sein. Laut SPORT befindet er sich bereits in fortgeschrittenen Gesprächen mit zwei international bekannten Superagenten.
Sportlich hat Rodrygo in dieser Saison kaum Argumente liefern können, um seine Rolle bei Real neu zu definieren. In 21 Pflichtspielen kommt er lediglich auf sechs Torbeteiligungen. Diese Zahlen spiegeln seine schwierige Situation wider und haben auch Auswirkungen auf seinen Marktwert. Innerhalb eines Jahres ist dieser von rund 100 Millionen Euro auf etwa 60 Millionen Euro gefallen – ein deutlicher Absturz für einen Spieler, der einst als zukünftiger Fixpunkt der Madrilenen galt.
Warum der FC Bayern keinen Bedarf hat
Trotz der klaren Wechselabsichten Rodrygos und des gesunkenen Marktwerts gelten die Bayern laut SPORT nur als Außenseiter im Werben um den Brasilianer. Zwar wurde der Rekordmeister bereits im Sommer 2025 als möglicher Abnehmer gehandelt, damals jedoch scheiterte ein Deal an den hohen Ablöseforderungen Reals. Inzwischen hat sich auch die sportliche Lage in München verändert.
Der FC Bayern ist auf den offensiven Flügelpositionen hervorragend besetzt. Luis Díaz hat sich als Leistungsträger etabliert, Michael Olise zählt zu den effizientesten Vorlagengebern Europas und Lennart Karl ist eines der größten Talente des Kontinents. Hinzu kommt, dass Serge Gnabry vor einer Vertragsverlängerung steht. In diesem Kontext erscheint eine Verpflichtung von Rodrygo sportlich nicht zwingend notwendig.
Rodrygo selbst soll zudem klar zur Premier League tendieren. Vereine wie Manchester City, der FC Arsenal oder Paris Saint-Germain gelten laut SPORT als deutlich aussichtsreichere Optionen. Die englische Liga reizt den Brasilianer sportlich wie wirtschaftlich offenbar mehr als ein Wechsel in die Bundesliga.
