Abschied im Winter? Milan lässt bei Bayern-Star nicht locker

Felix Flechsig

Minjae Kim spielt beim FC Bayern in dieser Saison kaum eine Rolle. Ein Wechsel zurück in die Serie A ist denkbar, denn ein italienischer Top-Klub will auf dem Weg zum Titel jetzt ernst machen.

Mit der Verpflichtung von Jonathan Tah ist Minjae Kim nur noch Innenverteidiger Nummer drei beim FC Bayern. Lediglich achtmal stand er in der aktuellen Saison für den Rekordmeister in der Startelf. Insgesamt sammelte der Südkoreaner nur 790 Spielminuten – deutlich zu wenig für den Mann, der vor seinem Bayern-Wechsel 2023 noch zum besten Verteidiger der Serie A gewählt wurde.

Doch genau dorthin könnte es Kim jetzt zurückverschlagen. Denn der Tabellenführer des italienischen Oberhauses will jetzt offenbar seine Bemühungen um den Innenverteidiger intensivieren. Die AC Milan hat Kim laut der Gazzetta dello Sport nämlich als einen der Top-Kandidaten auf der vereinseigenen Shortlist identifiziert.

Angeboten werden soll den Bayern-Bossen eine Leihe mit Kaufoption im Sommer 2026. Das Problem für Milan: Kim könnte zu hohe Gehaltsforderungen haben. Insgesamt ist das Budget der Rossoneri wohl der Knackpunkt des Deals, wie das italienische Blatt berichtet.

Kim will bei Bayern bleiben

Minjae Kim
Foto: IMAGO

Trotz seiner Reservistenrolle präferiert Kim einen Verbleib in der bayrischen Landeshauptstadt. Nach Informationen von Sky ist ein Winterwechsel für Kim aktuell ausgeschlossen. Wie der Pay-TV-Sender bestätigte, liegen zwar mehrere Anfragen für den Innenverteidiger vor, er selbst lehnte diese aber bis dato kategorisch ab. Demnach hat Kim signalisiert, dass er mindestens bis zum Sommer beim FC Bayern bleiben möchte – unabhängig von seiner Rolle im Team.

Im Gegensatz dazu wäre die Vereinsführung der Münchner durchaus bereit, ihn abzugeben. Grund dafür ist sein stattliches Gehalt in Höhe von rund 15 bis 17 Millionen Euro. Da er sportlich kaum noch eine Rolle spielt, ist er dem Verein deutlich zu teuer geworden. Doch ohne seine Zustimmung bleibt ein Winterabgang unrealistisch.

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