Bayern muss warten: Jackson steht mit Senegal im Afrika-Cup-Viertelfinale

Vjekoslav Keskic

Nicolas Jackson bleibt mit dem Senegal weiter auf Titelkurs beim Afrika-Cup – und dem FC Bayern damit vorerst erhalten. Der Angreifer erreichte mit dem amtierenden Afrika-Meister durch einen 3:1-Erfolg gegen den Sudan das Viertelfinale des Turniers in Marokko und gehörte erneut zu den auffälligen Akteuren.

Im Achtelfinale in Tanger erwischte der Sudan den besseren Start und ging durch ein sehenswertes Traumtor von Aamir Abdallah früh in Führung. Senegal zeigte sich davon jedoch unbeeindruckt. Nachdem Jackson zunächst selbst nur knapp am Ausgleich gescheitert war, leitete er wenig später die Wende ein. Der Bayern-Profi bereitete den zweiten Treffer von Pape Gueye mustergültig vor, der damit kurz vor der Pause das Spiel drehte. Bereits zuvor hatte Gueye den Ausgleich erzielt, Ibrahim Mbaye setzte in der Schlussphase den Schlusspunkt.

Für Jackson war es der nächste Scorerpunkt bei diesem Turnier. Schon beim Auftaktsieg gegen Botswana hatte der Offensivspieler doppelt getroffen und damit unterstrichen, welchen Stellenwert er im senegalesischen Angriff besitzt. Nun wartet im Viertelfinale entweder Mali oder Tunesien auf den Titelverteidiger.

Bayern-Trainingsstart ohne Jackson

Während an der Säbener Straße der Alltag wieder begonnen hat und die Bayern am Samstag ins Mannschaftstraining zurückkehrten, ist weiterhin offen, wann Jackson dem Rekordmeister wieder zur Verfügung stehen wird. Das Finale des Afrika-Cups steigt am 18. Januar in Rabat, ein Einzug Senegals bis zum Endspiel würde die Abwesenheit des Angreifers weiter verlängern.

Damit droht Jackson, der aktuell vom FC Chelsea ausgeliehen ist, auch die anstehenden Bundesliga-Partien gegen Wolfsburg, Köln und RB Leipzig zu verpassen. Für Vincent Kompany bedeutet das weiterhin Improvisation in der Offensive – sportlich allerdings mit einem guten Gefühl, denn Jackson sammelt beim Afrika-Cup Selbstvertrauen und wichtige Wettkampfhärte.

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