Immer wieder wurde er mit einem Bayern-Wechsel in Verbindung gebracht. Wieder sind neue Gerüchte zu lesen. Ein Barca-Star könnte im Sommer der Nachfolger von Leon Goretzka werden.
Nicht zum ersten Mal wurde der Name von Frenkie de Jong mit dem FC Bayern in Verbindung gebracht. Der Mittelfeldspieler vom FC Barcelona genießt in München schon lange hohes Ansehen. Schon im Sommer 2019 wurde vom Interesse des deutschen Rekordmeisters berichtet. Jetzt könnte das Münchner Interesse wieder entflammt werden, denn mit dem möglicherweise bevorstehenden Abgang von Leon Goretzka braucht es einen Ersatz im defensiven Mittelfeld.
Laut dem spanischen Portal Fichajes ist der FC Bayern dabei, eine 50 Millionen Euro schwere Offerte für de Jong beim FC Barcelona einzureichen. Transfermarkt schätzt seinen Marktwert aktuell auf 50 Millionen Euro, das Gebot wäre also marktgerecht. Das Problem: Erst im Oktober hat der Niederländer bei den Katalanen verlängert. Bis 2029 ist er jetzt an die Blaugrana gebunden. Ob man ihn mit „nur“ 50 Millionen Euro aus Barcelona loseisen könnte, ist also äußerst fraglich.

De Jong offen für Bayern-Wechsel?
Bevor de Jong seinen Vertrag in Barcelona verlängerte, wurde immer wieder vom zerrütteten Verhältnis zwischen Verein und Spielerseite berichtet. Grund dafür waren unter anderem zu spät gezahlte Gehälter und der zwischenzeitliche Wunsch des Klubs, ihn zu verkaufen, um finanziellen Handlungsspielraum zu schaffen.
Genau in dieser Situation, im Herbst 2024, galt ein Wechsel im anstehenden Sommer als wahrscheinlichste Option in de Jongs Zukunftsplanung. Damals soll er einen Wechsel in die Bundesliga favorisiert haben. Laut Football Transfers war der niederländische Nationalspieler an einem Wechsel nach München interessiert.
Dass ein solcher Wechsel zustande kommt, ist heute aber eher unwahrscheinlich. Unter Hansi Flick ist de Jong wieder zum Stammspieler geworden und scheint sich in Barcelona wohlzufühlen, was auch die kürzliche Vertragsverlängerung zeigt. Außerdem ist er ein ganz anderer Spielertyp als Leon Goretzka und somit kein geeigneter 1:1-Ersatz. Sollten die Bayern ihn aber trotzdem wollen, müsste man wohl deutlich mehr bieten, als die kolportierten 50 Millionen Euro.
