Abseits des sportlichen Alltags zeigte sich Jamal Musiala bei einem Fanclub-Besuch des FC Bayern locker und mit viel Humor. Dabei wurde der 22-Jährige auch auf seinen Lieblingsmannschaftskollegen angesprochen – und sorgte mit seiner Antwort für Lacher im Saal.
„Wenn ich nicht Phonzy sage, wird er sauer. Aber das würde mich glücklich machen. Ich kann auch nicht Michael sagen, denn dann wäre er glücklich“, erklärte Musiala mit einem Augenzwinkern und meinte damit seine Freunde Alphonso Davies und Michael Olise. Der Moderator griff den Moment auf und schlug schmunzelnd vor: „Sag einfach Thomas Müller. Das funktioniert immer.“ Musialas Antwort kam prompt: „Thomas Müller. Ja, genau.“
Gerade zu Thomas Müller pflegte Musiala über Jahre ein besonders enges Verhältnis. Der langjährige Bayern-Star hatte den Youngster in dessen Anfangszeit bei den Profis immer wieder unterstützt – dennoch wich Musiala bei einer anderen Frage bewusst einem allzu offensichtlichen Lob aus.
Musiala nennt Messi und Neymar als Idole
Als es um seine Idole aus der Kindheit ging, scherzte Musiala zunächst: „Ich darf nicht Thomas Müller sagen.“ Danach wurde er ernst und nannte zwei Namen, die seine fußballerische Prägung erklärt haben: „Messi und Neymar waren meine beiden Lieblingsspieler.“
Gegen beide Superstars stand Musiala inzwischen selbst auf dem Platz, unter anderem in der Champions League mit dem FC Bayern gegen Paris Saint-Germain – und ging dabei jeweils als Sieger vom Feld. Besonders eindrücklich schilderte er die persönlichen Momente nach den Spielen. „Ich war nervös und ich hatte Angst, sie nach ihrem Trikot zu fragen“, gab er offen zu. Am Ende überwand er sich jedoch und erhielt beide Jerseys. „Ich habe sie bei mir sofort aufgehängt, direkt neben dem Bild von meiner Schwester.“
Ob Lionel Messi und Neymar sein Trikot ebenfalls aufgehängt haben? Musiala reagierte lachend: „Ich hoffe, aber ich glaube nicht.“
Sportlich richtet sich der Fokus beim FC Bayern nun wieder auf Musialas Comeback. Nach seinem schweren Wadenbeinbruch im Sommer wird der Offensivspieler behutsam aufgebaut. Eine Rückkehr in den Spielbetrieb im Laufe des Januars gilt als möglich, mit dem klaren Ziel, zur K.o.-Phase der Champions League wieder in Bestform zu sein.
