Verlängerung nur noch Formsache? Kane winkt langfristiger Bayern-Vertrag

Sebastian Mittag
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Die Zeichen verdichten sich, dass Harry Kane dem FC Bayern langfristig erhalten bleibt. Im Gespräch ist offenbar ein neuer, langfristiger Vertrag.


Nach Informationen von Sky möchten sowohl der Stürmer selbst als auch der deutsche Rekordmeister den bestehenden Vertrag verlängern. Aktuell läuft Kanes Arbeitspapier noch bis 2027, eine Ausdehnung bis 2028 oder sogar 2029 steht laut dem Bericht im Raum. Die genaue Laufzeit ist demnach noch offen, grundsätzlich herrscht aber auf beiden Seiten Einigkeit über den gemeinsamen Weg.

Damit untermauert Kane einmal mehr, wie wohl er sich in München fühlt. Schon zuletzt hatte der 32-Jährige öffentlich erkennen lassen, dass er sich eine Zukunft über 2027 hinaus sehr gut vorstellen kann. Beim traditionellen Fanclub-Besuch in Denkendorf schlug das Herz des Engländers klar für den FC Bayern. „Es gibt keinen Ort, an dem ich im Moment lieber wäre“, sagte Kane dort – ein Satz, der als klares Signal verstanden wurde.

Sportlich passt für Kane aktuell alles. Der Angreifer fühlt sich körperlich und mental in Topform, die Winterpause hat ihm gutgetan. Gleichzeitig ist der Ehrgeiz ungebrochen. Kane will in dieser Saison mit dem FC Bayern alle drei Titel holen und sieht die Mannschaft auf einem sehr guten Weg. Genau diese Perspektive spielt auch im Vertragspoker eine zentrale Rolle.

Kane ist in München angekommen

Auch abseits des Platzes ist Kane in München angekommen. Die Nähe zu den Fans, die familiäre Atmosphäre im Klub und das Leben in der Stadt haben es ihm angetan. Gerade solche Fanclub-Besuche würden ihm zeigen, wie besonders der FC Bayern sei und warum er sich hier so zuhause fühle. Ein Abschied ist für ihn derzeit kein Thema.

Harry Kane
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Parallel arbeitet Kane weiter an seiner Integration. Zweimal pro Woche nimmt er Deutschunterricht, versteht in der Kabine bereits deutlich mehr und hofft, gegen Ende der Saison zumindest kurze Gespräche auf Deutsch führen zu können. Sein Lieblingswort bleibt dabei standesgemäß: „Tor“.

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