Entscheidung gefallen? Upamecano will wohl bei Bayern verlängern

Tim Schoster

Lange wurde spekuliert, nun scheint die Entscheidung gefallen zu sein. Dayot Upamecano bleibt dem FC Bayern wohl auch über den Sommer hinaus erhalten.

Nach Informationen von Le Parisien hat sich der Innenverteidiger dazu entschieden, seinen Vertrag beim deutschen Rekordmeister zu verlängern. Über die genauen Laufzeitdetails ist bislang nichts bekannt, laut Sky ist jedoch geplant, eine Ausstiegsklausel in das neue Arbeitspapier aufzunehmen. Die Gespräche sollen sich zuletzt auf der Zielgeraden befunden haben. Nun folgte offenbar das endgültige Ja des Franzosen.

Bereits zuvor hatte Klubchef Jan-Christian Dreesen deutlich gemacht, dass man in München nicht ewig auf eine Entscheidung warten wolle. „Upa hat ein Angebot von uns vorliegen, das wir auch noch mal verbessert haben. Das wurde auch schon mehrfach mit seinen Beratern diskutiert und jetzt auch noch mal mit ihm selber“, erklärte der Bayern-Boss bei einem Fanclubbesuch. Und stellte klar: „Ich glaube, das, was er jetzt da liegen hat, das sollte er unterschreiben. Denn es wird nicht besser.“

Dreesen: „Wir machen wirklich nicht jeden Blödsinn mit“

Jan-Christian Dreesen
Foto: IMAGO

Der FC Bayern signalisierte mehrfach, dass es keine weiteren Nachbesserungen geben werde. Nach Aussagen von Dreesen ist das Angebot das Ergebnis einer sportlichen Wertschätzung: „Wir haben ihm ein außerordentlich gutes Angebot gemacht, weil er seit anderthalb Jahren jetzt auch sehr gut gespielt hat. Er ist sicherlich einer der besten Innenverteidiger, die es auf der Welt gibt. Mit ihm und Jonathan Tah, aber auch den anderen, haben wir wieder eine Stabilität bekommen. Deswegen wollen wir ihn auch halten.“

Darüber hinaus mahnte der Vorstandschef, den Entscheidungsprozess nicht unnötig zu strecken. „Das Ganze darf sich jetzt auch nicht mehr so lange ziehen. Ich will jetzt nur kein genaues Datum sagen, weil das steht dann morgen irgendwo.“ Intern war längst klar: Upamecano gehört weiterhin zur festen Planung des Trainers.

Dreesen fand abschließend auch deutliche Worte zur grundsätzlichen Haltung des Klubs in Verhandlungen: „Wir machen wirklich nicht jeden Blödsinn mit“, so der Bayern-Chef. Und mit Blick auf Upamecano sagte er: „Wenn man ein Kaugummi zu lange kaut, ist der Geschmack irgendwann raus. Deshalb sollte sich das nicht wie Kaugummi ziehen.“ Doch nun scheint der Poker endlich ein Ende zu haben und Bayern kann langfristig mit seinem Innenverteidiger planen.

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