Nach Bericht über Bayern-Zusage: Das sagt Upamecano zu seiner Zukunft

Tim Schoster

Ein Medienbericht ließ zuletzt aufhorchen: Dayot Upamecano soll dem FC Bayern seine Zusage gegeben haben. Nun äußerte sich der Verteidiger selbst und vermied weiter ein klares Bekenntnis zum Rekordmeister.

Nach dem deutlichen 5:0-Erfolg des FC Bayern im Testspiel bei RB Salzburg meldete sich Upamecano zur Diskussion um seine Zukunft zu Wort. „Für mich gibt es keinen Druck. Ich spreche mit Max und Christoph, mit allen ist alles gut. Ich hoffe, es gibt bald eine Lösung. Ich bin sehr glücklich, für diesen großartigen Klub zu spielen“, sagte der 27-Jährige nach Abpfiff.

Zuvor war berichtet worden, dass der Franzose dem deutschen Rekordmeister auch über den Sommer hinaus erhalten bleiben möchte. Laut Le Parisien hat sich Upamecano entschieden, seinen Vertrag in München zu verlängern. Sky berichtete bereits davor, dass eine Ausstiegsklausel Teil des neuen Arbeitspapiers sein soll. Die Verhandlungen seien zuletzt weit fortgeschritten gewesen, nun deutet alles auf einen Abschluss hin. Direkt darauf angesprochen wurde Upamecano nach dem Salzburg-Spiel allerdings nicht.

Dreesen setzte klares Zeichen in Richtung Spieler

Jan-Christian Dreesen
Foto: IMAGO

Schon im Vorfeld hatte Vorstandschef Jan-Christian Dreesen betont, dass der Verein eine baldige Entscheidung erwartet. Bei einem Fanclubbesuch machte er deutlich: „Upa hat ein Angebot von uns vorliegen, das wir auch noch mal verbessert haben. Das wurde auch schon mehrfach mit seinen Beratern diskutiert und jetzt auch noch mal mit ihm selber.“ Und fügte hinzu: „Ich glaube, das, was er jetzt da liegen hat, das sollte er unterschreiben. Denn es wird nicht besser.“

Die Bosse des FC Bayern planen intern schon länger fest mit Upamecano. Auch sportlich genießt der Verteidiger hohe Wertschätzung: Dreesen erklärte, man habe ihm „ein außerordentlich gutes Angebot gemacht, weil er seit anderthalb Jahren jetzt auch sehr gut gespielt hat. Er ist sicherlich einer der besten Innenverteidiger, die es auf der Welt gibt.“

Die Botschaft ist klar: Der Verein will eine rasche Einigung. „Das Ganze darf sich jetzt auch nicht mehr so lange ziehen“, so Dreesen weiter. Auch die grundsätzliche Verhandlungsphilosophie stellte er dabei heraus: „Wir machen wirklich nicht jeden Blödsinn mit.“ Und mit Blick auf Upamecano formulierte er deutlich: „Wenn man ein Kaugummi zu lange kaut, ist der Geschmack irgendwann raus. Deshalb sollte sich das nicht wie Kaugummi ziehen.“

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