Entscheidung gefallen! Bayern-Durchbruch bei Upamecano

Sebastian Mittag

Die Entscheidung ist gefallen: Im monatelangen Vertragspoker um Dayot Upamecano hat der FC Bayern offenbar den Durchbruch erzielt.

Der Innenverteidiger steht kurz vor einer Verlängerung seines auslaufenden Vertrags – die Zeichen stehen klar auf Verbleib.

Nach Informationen der BILD haben sich die Bayern und die Spielerseite in den zentralen Streitpunkten angenähert. Sowohl beim Thema Handgeld als auch bei einer möglichen Ausstiegsklausel soll mittlerweile Einigkeit erzielt worden sein. Offen sind demnach nur noch letzte Detailfragen, die einer Verlängerung jedoch nicht mehr im Weg stehen sollen. Die endgültige Unterschrift wird in Kürze erwartet.

Damit dürfte Upamecano aller Voraussicht nach noch im Januar einen neuen Vertrag beim deutschen Rekordmeister unterschreiben. Im Raum steht ein Jahresgehalt von bis zu 20 Millionen Euro. Für die Münchner wäre das ein starkes Signal – auch, weil man sich im Rennen um den Franzosen gegen internationale Schwergewichte durchsetzt. Sowohl Paris Saint-Germain als auch Real Madrid sollen großes Interesse an Upamecano gehabt haben.

Dreesen baute Druck bei Upamecano auf

Bayern-CEO Jan-Christian Dreesen hatte zuletzt bereits öffentlich Druck aufgebaut und die Marschrichtung klar vorgegeben. Beim Fanklub-Besuch bei „De roud-weissen Neifinger“ sagte er: „Upa hat ein Angebot von uns vorliegen, das wir auch noch mal verbessert haben. Das wurde auch schon mehrfach mit seinen Beratern diskutiert und jetzt auch noch mal mit ihm selber.“ Und weiter: „Ich glaube, das, was er jetzt da liegen hat, das sollte er unterschreiben, denn es wird nicht besser. Wir haben ihm ein außerordentlich gutes Angebot gemacht, weil er seit anderthalb Jahren jetzt auch sehr gut gespielt hat. Er ist sicherlich einer der besten Innenverteidiger, die es auf der Welt gibt.“

Dayot Upamecano
Foto: IMAGO

Auch Upamecano selbst hatte sich zuletzt gelassen gezeigt und keine Eile signalisiert. Nach dem 5:0-Testspielsieg bei RB Salzburg erklärte der 27-Jährige: „Für mich gibt es keinen Druck. Ich rede mit Max (Eberl, Anm. Red) und Christoph (Freund, Anm. Red.), es ist alles gut. Das Verhältnis zu allen ist gut. Ich hoffe, dass es bald eine Lösung gibt, aber habe keine Deadline. Ich bin sehr zufrieden, für diesen großen Verein zu spielen und konzentriere mich auf meine Leistung auf dem Platz, den Rest lasse ich meinen Berater machen.“

Genau dieser ruhige Ansatz scheint nun zum Erfolg geführt zu haben. Der FC Bayern hält wohl seine Abwehr-Säule – und sorgt frühzeitig für Planungssicherheit in der Defensive.

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