Er ist erst 14! Bayern und Leipzig buhlen um Top-Talent

Vjekoslav Keskic

Der FC Bayern treibt seine Nachwuchsstrategie weiter konsequent voran. Auf der Suche nach den Stars von morgen richten die Münchner ihren Blick in die Niederlande – und sind dabei offenbar auf ein besonders spannendes Talent gestoßen.

Wie das niederländische Portal Varkenoordfan berichtet, beschäftigen sich die Bayern intensiv mit Adam Daniel Dos Santos aus der Nachwuchsakademie von Feyenoord Rotterdam.

Der Name dürfte selbst unter Experten bislang kaum geläufig sein. Kein Wunder: Dos Santos ist erst 14 Jahre alt und spielt aktuell in der U16 von Feyenoord. Dennoch gilt der Innenverteidiger intern als eines der größten Defensiv-Talente des Traditionsklubs. Seit 2018 wird er in Rotterdam ausgebildet, hat sämtliche Jugendstufen durchlaufen und sich früh als Führungsspieler empfohlen.

Besonders auffällig ist die Reife, mit der Dos Santos auftritt. Der Verteidiger überzeugt durch starkes Antizipationsvermögen, sauberes Stellungsspiel und bemerkenswerte Ruhe im Zweikampf. Hinzu kommen körperliche Präsenz und taktische Intelligenz – Eigenschaften, die perfekt zum Profil passen, das der FC Bayern bei jungen Abwehrspielern sucht.

Bayern nicht allein – Leipzig ebenfalls interessiert

Adam Daniel Dos Santos
Foto: IMAGO

Nach Informationen aus den Niederlanden sind die Münchner allerdings nicht der einzige Interessent. Auch RB Leipzig soll den Nachwuchsverteidiger intensiv beobachten. Feyenoord wiederum möchte reagieren und Dos Santos möglichst frühzeitig mit einem Profivertrag ausstatten, um ihn langfristig an den Verein zu binden. Aktuell besitzt der Spieler noch einen Ausbildungsvertrag.

Für den FC Bayern wäre Dos Santos ein weiteres Puzzlestück in der langfristigen Campus-Strategie. Nach mehreren Investitionen in junge Talente in den vergangenen Jahren zeigt sich einmal mehr: Der Rekordmeister denkt nicht nur an die nächste Transferperiode, sondern an die nächsten fünf bis zehn Jahre. Ob es den Münchnern gelingt, Feyenoord in diesem frühen Stadium zu übertrumpfen, bleibt offen – das Interesse ist jedenfalls real.

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