Durchbruch im Upamecano-Poker: Der FC Bayern steht kurz vor der Verlängerung mit dem Abwehrchef – nur ein Detail ist noch offen.
Der monatelange Vertragspoker zwischen dem FC Bayern und Dayot Upamecano steuert auf sein Ende zu. Nach zähen Verhandlungen, öffentlichen Wasserstandsmeldungen und wachsender Nervosität auf allen Seiten zeichnet sich nun klar ab: Der Abwehrchef bleibt – und das zu deutlich verbesserten Konditionen.
Die Zeichen hatten sich bereits in den vergangenen Tagen verdichtet. In Frankreich war zuletzt zu hören, dass Upamecano einen Verbleib in München klar favorisiert. Auch die BILD berichtete zuletzt, dass sich beide Seiten in den zentralen Punkten angenähert haben.
Nun liefert Transfer-Insider Fabrizio Romano die entscheidende Bestätigung: Upamecano und seine Berater haben das Vertragsangebot des FC Bayern akzeptiert. Über Gehalt, Prämien und Laufzeit besteht demnach Einigkeit. Der Deal befindet sich auf der Zielgeraden.
Bayern und Upamecano müssen nur noch die Ausstiegsklausel finalisieren

Für den FC Bayern ist das ein enorm wichtiges Signal. Upamecano hatte sich mit seinen Leistungen unter Vincent Kompany nicht nur sportlich in den Vordergrund gespielt, sondern auch das Interesse zahlreicher europäischer Topklubs geweckt. Umso bemerkenswerter ist, dass sich der Rekordmeister im Werben um den 27-Jährigen offenbar durchgesetzt hat. Laut Romano legten die Münchner „das beste finanzielle Gesamtpaket“ vor. Hinter den Kulissen ist von einem Jahresgehalt im Bereich von rund 20 Millionen Euro die Rede – Upamecano würde damit in die absolute Gehaltselite an der Säbener Straße aufsteigen.
Ganz abgeschlossen ist der Deal allerdings noch nicht. Der letzte offene Punkt betrifft die Ausstiegsklausel. Grundsätzlich sind die Bayern bereit, dem Franzosen eine solche Klausel einzuräumen. Diskutiert wird derzeit jedoch noch über die genaue Ausgestaltung: Ab wann sie greift und in welcher Höhe sie angesetzt wird. Erst wenn diese Frage geklärt ist, kann der Vertrag final unterschrieben werden.
Trotzdem ist klar: Der große Durchbruch ist geschafft. Nach Monaten des Abtastens, Pokerns und Wartens deutet alles darauf hin, dass der FC Bayern seinen Abwehrchef langfristig bindet. Ein starkes Zeichen – sportlich wie strategisch.
