Dayot Upamecano ist laut dem kicker der beste Innenverteidiger in der Bundesliga. Gemeinsam mit Jonathan Tah bildet er Bayerns neues Traum-Duo in der Defensive.
Der FC Bayern stellt erneut seine defensive Qualität unter Beweis. In der aktuellen kicker-Rangliste des deutschen Fußballs für die Hinrunde führt mit Dayot Upamecano ausgerechnet ein Spieler das Feld an, der in den vergangenen Jahren immer wieder kritisch beäugt wurde. Nun aber ist der Franzose dort angekommen, wo ihn viele schon lange sehen wollten: an der Spitze der Bundesliga-Innenverteidiger.
Upamecano in Topform – endlich konstant auf Elite-Niveau
Upamecano spielt eine Hinrunde, die sinnbildlich für seinen Reifeprozess steht. Patzer, die ihn früher regelmäßig begleiteten, sind zur Ausnahme geworden. Stattdessen überzeugt der 27-Jährige mit konsequenter Zweikampfführung, exzellenter Antizipation und einer deutlich verbesserten Spieleröffnung. Besonders auf internationalem Niveau war auf ihn Verlass – allen voran beim 2:1 gegen Paris Saint-Germain, als er die Bayern-Defensive anführte und als bester Spieler auf dem Platz galt. Dass er im kicker-Ranking auf Platz eins der „Internationalen Klasse“ landet, ist folgerichtig.
Bemerkenswert: Upamecano steht damit erneut ganz oben – drei Jahre nach seiner letzten Spitzenplatzierung. Der Unterschied diesmal: Seine Leistungen wirken nachhaltiger, stabiler und weniger fehleranfällig. Genau das, was der FC Bayern auf dieser Position lange gesucht hat.
Bayern-Duo prägt das Ranking – auch Kim mit klarem Schritt nach vorn

Neben Upamecano findet sich mit Jonathan Tah ein weiterer Bayern-Spieler auf den vorderen Plätzen. Der Sommer-Neuzugang liegt auf dem dritten Rang und bestätigt in seinem ersten Halbjahr beim Rekordmeister, warum die Verantwortlichen auf ihn gesetzt haben. Abgeklärt, körperlich präsent und mit hoher Passsicherheit agiert der 29-Jährige meist souverän – selbst in Spielen, in denen die Mannschaft insgesamt schwächelte.
Auch Minjae Kim taucht in der Rangliste auf. Der Südkoreaner wird zwar „nur“ der nationalen Klasse zugeordnet, doch seine Entwicklung ist dennoch bemerkenswert. Unter Vincent Kompany scheint ihm die Rolle als Rotationsspieler deutlich besser zu liegen als der Dauerstress der Vorsaison. Wenn Kim spielt, agiert er stabil, konzentriert und deutlich fehlerärmer – ein wichtiger Faktor für die Kadertiefe in der Bayern-Defensive.
Dass mit Nico Schlotterbeck ein Dortmunder zwischen den Bayern-Verteidigern auftaucht, unterstreicht die Qualität der Konkurrenz. Dennoch zeigt das Ranking vor allem eines: Die Innenverteidigung des FC Bayern ist wieder ein echtes Prunkstück. Upamecano als Abwehrchef, Tah als Stabilitätsanker und Kim als verlässliche Option – die Münchner gehen defensiv mit einem Fundament in die Rückrunde, das auch auf höchstem Niveau Bestand hat.
