Eberl und Co. sind überzeugt! Er ist der neue Top-Kandidat der Bayern

Sebastian Mittag

Luis Diaz soll beim FC Bayern auf der linken Seite einen Herausforderer bekommen. Dafür gibt es nun offenbar einen neuen Top-Kandidaten.

Beim FC Bayern konkretisieren sich die Planungen für den kommenden Sommer – und ein Name rückt dabei immer stärker in den Fokus: Yan Diomande. Nach Informationen der BILD ist der 19-jährige Flügelspieler von RB Leipzig aktuell der Top-Kandidat der Münchner für die linke Außenbahn. Die Bayern-Führung um Sportvorstand Max Eberl ist demnach überzeugt, dass der Ivorer genau das Profil mitbringt, das man sucht.

Der FC Bayern möchte auf dem linken Flügel nachlegen und Luis Diaz künftig ernsthafte Konkurrenz machen. In dieser Rolle steht Diomande laut dem Bericht derzeit ganz oben auf der internen Liste. Der Offensivspieler hat sich in Leipzig binnen kürzester Zeit vom Neuzugang zum Leistungsträger entwickelt und zählt zu den größten Überraschungen der laufenden Bundesliga-Saison. Sechs Tore und drei Vorlagen in 14 Ligaspielen haben auch an der Säbener Straße Eindruck hinterlassen.

Diomande oben auf der Bayern-Liste – El Mala weiter ein Kandidat

Diomande passt aus Sicht der Bayern ideal ins Anforderungsprofil. Er bringt hohes Tempo, Durchsetzungsvermögen im Eins-gegen-eins, Abschlussstärke und eine bemerkenswerte körperliche Robustheit für sein Alter mit. Zudem gilt er als entwicklungsfähig und perspektivisch als Spieler, der den nächsten Schritt auf Topniveau gehen kann – genau diese Mischung suchen Eberl und Co. für den nächsten Umbruch im Offensivbereich.

Yan Diomande
Foto: IMAGO

Während Diomande intern klar favorisiert wird, bleiben auch Alternativen auf dem Radar. Saïd El Mala steht weiterhin auf der Liste der Münchner und wird intensiv beobachtet.

Ein möglicher Deal mit Leipzig wäre allerdings kein Selbstläufer. Diomande besitzt einen Vertrag bis 2030, eine Ausstiegsklausel existiert nicht. RB sitzt damit grundsätzlich am längeren Hebel. Dennoch gibt es in München Hoffnung, dass ein Transfer zumindest perspektivisch realisierbar ist. Zuletzt hieß es, Leipzig könnte im Sommer 2026 ab einer Ablöse von rund 60 bis 70 Millionen Euro gesprächsbereit sein – deutlich weniger als die zwischenzeitlich kolportierten Forderungen jenseits der 100-Millionen-Marke.

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