Kane stellt Uralt-Rekord ein: England-Star schreibt Bayern-Geschichte

Vjekoslav Keskic

Harry Kane hat beim 8:1-Schützenfest des FC Bayern gegen den VfL Wolfsburg einmal mehr unter Beweis gestellt, warum er längst zu den prägendsten Transfers der Bundesliga-Geschichte zählt. Mit seinem Traumtor zum zwischenzeitlichen 6:1 stellte der Kapitän der englischen Nationalmannschaft einen Uralt-Rekord ein, der fast sechs Jahrzehnte Bestand hatte.

Der 32-Jährige erzielte damit in seinen ersten drei Bundesliga-Spielzeiten jeweils mindestens 20 Tore – ein Kunststück, das zuvor nur Timo Konietzka gelungen war. Kane hatte in seiner Debütsaison für den deutschen Rekordmeister direkt 36 Ligatreffer erzielt, ließ im vergangenen Jahr 26 folgen und steht nun auch in der laufenden Spielzeit bereits bei 20 Treffern. Eine Konstanz, die in der Bundesliga ihresgleichen sucht.

Bayern hofft auf eine Kane-Verlängerung

Harry Kane
Foto: IMAGO

Kanes Treffer gegen Wolfsburg war dabei sinnbildlich für seine Qualität. Technisch sauber, mit Übersicht und Abschlussstärke, die kaum zu verteidigen ist. Der Engländer ist längst mehr als nur Vollstrecker, er ist das offensive Zentrum dieser Bayern-Mannschaft und einer der Hauptgründe dafür, dass die Münchner erneut mit großem Vorsprung an der Tabellenspitze stehen.

Kein Wunder also, dass man an der Säbener Straße bereits über die Zukunft des Stürmers nachdenkt. Kanes Vertrag läuft zwar noch bis 2027, doch intern würde man den Torjäger nur zu gerne langfristig binden. Sportvorstand Max Eberl brachte die Stimmungslage zuletzt auf den Punkt: „Er fühlt sich bei uns sauwohl, wir lieben ihn, in München fühlt er sich wohl – also was spricht dagegen?“

Harry Kane liefert Woche für Woche die passenden Argumente gleich mit. Der eingestellte Uralt-Rekord ist nur ein weiterer Beleg dafür, dass der FC Bayern mit ihm nicht nur einen Weltklasse-Stürmer verpflichtet hat, sondern einen Spieler, der dabei ist, Bundesliga-Geschichte zu schreiben.

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