Max Eberl lässt die Drähte glühen: Der Sportvorstand des FC Bayern hat offenbar zuletzt wegen eines möglichen Transfers Anrufe getätigt.
Der FC Bayern lässt im Transferpoker um Marc Guéhi nicht locker. Trotz starker Konkurrenz aus der Premier League treiben die Münchner ihre Bemühungen um den Innenverteidiger von Crystal Palace weiter voran.
Nach Informationen von Sky hat Sportvorstand Max Eberl in den vergangenen Tagen erneut zum Telefon gegriffen und direkte Gespräche im Umfeld von Guéhi geführt. Ziel der Bayern ist klar: Der englische Nationalspieler soll von einem Wechsel nach München im kommenden Sommer überzeugt werden. Die Verantwortlichen an der Säbener Straße geben den Kampf um den 25-Jährigen demnach keineswegs auf.
Die Ausgangslage im Poker bleibt komplex. Manchester City arbeitet weiterhin an einem Transfer bereits im Januar. Der englische Meister sucht aufgrund mehrerer Verletzungen in der Defensive kurzfristig Verstärkung und würde Guéhi am liebsten sofort verpflichten. Liverpool hingegen drängt auf einen Wechsel im Sommer und hofft auf eine Einigung nach Ablauf der Saison.
Der FC Bayern verfolgt nach wie vor eine klare Strategie. In München hofft man weiterhin auf einen ablösefreien Transfer im Sommer, da Guéhis Vertrag bei Crystal Palace dann ausläuft. Genau auf dieses Szenario arbeiten Eberl und Co. hin – auch wenn der Wettstreit mit City und Liverpool weiterhin völlig offen ist.
Guéhi bleibt wichtiges Bayern-Thema
Dass Eberl nun erneut aktiv geworden ist, unterstreicht die Bedeutung des Abwehrspielers für die langfristigen Planungen des Rekordmeisters. Guéhi gilt intern als Profil, das perfekt zur gewünschten Stabilität und Führungsstruktur in der Defensive passen würde. Unabhängig von der bevorstehenden Vertragsverlängerung von Dayot Upamecano beobachten die Bayern den Markt für Innenverteidiger sehr genau.

Crystal-Palace-Trainer Oliver Glasner hatte zuletzt selbst eingeräumt, dass wirtschaftliche Faktoren eine große Rolle spielen könnten. „Sein Vertrag läuft diesen Sommer aus, und wenn sich jemand meldet, wird es einen Moment geben, in dem der Verein das Finanzielle vor das Sportliche stellt. Ich bin nicht so naiv zu glauben, dass, wenn City ein kolossales Angebot macht und Marc gehen will, der Transfer nicht zustande kommt“, sagte Glasner.
Noch ist völlig offen, wohin es Guéhi ziehen wird. Klar ist jedoch: Der FC Bayern bleibt hartnäckig, Eberl hält den Kontakt aufrecht und versucht, den Verteidiger von einem Wechsel nach München zu überzeugen.
