Die Upamecano-Verlängerung beim FC Bayern ist noch nicht fix. Wie nun bekannt wurde, gibt es durchaus noch redebedarf zwischen Klub und Spieler.
In den vergangenen Tagen deutete vieles darauf hin, dass die Vertragsverlängerung von Dayot Upamecano beim FC Bayern bereits beschlossene Sache sei. Mehrere nationale wie internationale Medien meldeten bereits Vollzug, sprachen von einer Einigung über Gehalt, Laufzeit und Perspektive. Doch diese Darstellung greift zu kurz. Sportvorstand Max Eberl hat zuletzt öffentlich widersprochen – und inzwischen wird klar, warum der Vertragspoker weiterhin stockt.
Handgeld und Ausstiegsklausel bleiben Knackpunkte
„Er hat noch nicht zugesagt, er hat alles am Tisch“, stellte Eberl am Rande des Bundesliga-Spiels gegen den VfL Wolfsburg klar. Eine Aussage, die verdeutlicht: Zwischen Klub und Spieler gibt es noch offene Baustellen. Nach Informationen von Sky besteht weiterhin Redebedarf – insbesondere bei zwei sensiblen Punkten.
Zum einen geht es um das Handgeld. In den Gesprächen steht eine Signing-Fee von rund 20 Millionen Euro im Raum. Genau hier soll bislang keine finale Einigung erzielt worden sein. Zum anderen sorgt die Ausgestaltung der Ausstiegsklausel weiter für Diskussionen. Zwar kursiert eine Summe von etwa 65 Millionen Euro, doch auch diese Zahl ist offenbar noch nicht endgültig fixiert.
Gerade diese beiden Aspekte sind für Upamecano essenziell, da sie sowohl finanzielle Sicherheit als auch sportliche Flexibilität garantieren sollen.
In anderen Bereichen herrscht dagegen weitgehend Klarheit. Dem französischen Nationalspieler winkt ein neuer 5-Jahresvertrag bis 2031 beim FC Bayern. Das Gesamtpaket soll ein jährliches Salär von bis zu 20 Millionen Euro umfassen. Dabei handelt es sich jedoch nicht um ein fixes Grundgehalt, sondern um eine Summe inklusive erfolgsabhängiger Bonuszahlungen.
Damit würde Upamecano in die Riege der Topverdiener an der Säbener Straße aufsteigen – ein klares Zeichen der Wertschätzung für seine Entwicklung unter Vincent Kompany, bei dem der 27-Jährige zum unumstrittenen Abwehrchef gereift ist.
Bayern bleibt gelassen – Entscheidung offen
Trotz der offenen Punkte herrscht an der Säbener Straße kein Aktionismus. Die Bayern wissen um das Interesse zahlreicher europäischer Topklubs, wollen sich aber nicht unter Druck setzen lassen. Gleichzeitig liegt der Ball nun klar bei Upamecano und seinem Umfeld.
Die Gespräche laufen weiter, eine Einigung wird erwartet – aber diese wurde eben noch nicht erzielt.
