Heiß umworben: Bayern hat große Konkurrenz bei Eichhorn

Sebastian Mittag

Der FC Bayern treibt die Planungen für das Mittelfeld der Zukunft weiter voran – doch im Werben um Kennet Eichhorn wird die Konkurrenz für die Münchner immer größer.

Nach Informationen von Sky beschäftigt sich RB Leipzig weiterhin sehr intensiv mit einer Sommer-Verpflichtung des 17-Jährigen. Eichhorn steht bei den Sachsen demnach weit oben auf der internen Liste und wird dort sehr geschätzt. Leipzig ist konkret dran, muss sich im Poker aber nicht nur gegen den FC Bayern behaupten.

Denn auch Borussia Dortmund zählt zu den ernsthaften Interessenten innerhalb der Bundesliga. Darüber hinaus ist das Rennen längst international geworden. Mehrere Topklubs aus Europa verfolgen die Entwicklung des deutschen U17-Nationalspielers genau, auch außerhalb Deutschlands wächst das Interesse spürbar.

FC Bayern bleibt bei Eichhorn dran

An der Säbener Straße gilt Eichhorn weiterhin als eines der spannendsten Talente für das zentrale Mittelfeld. Sportvorstand Max Eberl und Sportdirektor Christoph Freund können sich nach Sky-Informationen sehr gut vorstellen, den Hertha-Profi im Sommer zu verpflichten. Die Bayern sehen in ihm eine strategische Lösung für die kommenden Jahre – auch mit Blick auf einen möglichen Abgang von Leon Goretzka.

Eichhorn wird in München nicht als Soforthilfe, sondern als langfristige Investition betrachtet. Seine Spielintelligenz, Robustheit und Übersicht machen ihn aus Bayern-Sicht zu einem Profil, das perfekt in die geplante Entwicklung des Kaders passt. Sein Vertrag bei Hertha BSC läuft noch bis 2027.

Kennet Eichhorn
Foto: IMAGO

Dass RB Leipzig nun ebenfalls Ernst macht, erhöht den Druck auf alle Beteiligten. Die Sachsen haben sich in den vergangenen Jahren einen Namen als Entwicklungsplattform für Top-Talente gemacht – ein Argument, das auch im Fall Eichhorn eine Rolle spielen dürfte. Hinzu kommt die starke Konkurrenz aus dem Ausland, die den Marktwert und die Attraktivität des Spielers weiter steigen lässt.

Für den FC Bayern ist klar: Will man Eichhorn verpflichten, dürfte Geduld allein nicht reichen. Der Poker um eines der begehrtesten Mittelfeld-Talente Deutschlands nimmt weiter Fahrt auf – und die Konkurrenz schläft nicht.

Teile diesen Artikel