Der FC Bayern plant für den Sommer punktuelle Verstärkungen – und eine Position rückt dabei besonders in den Fokus. Auf den Flügeln soll nachgelegt werden, allerdings ohne das bestehende Gefüge zu sprengen.
Im BILD-Podcast „Bayern Insider“ wurde ausführlich über mögliche Kandidaten gesprochen. Dabei fielen drei Namen immer wieder: Yan Diomande, Said El Mala und Malik Fofana.
Im Podcast wurde schnell deutlich, welcher Name bei den Bayern-Bossen ganz oben auf der Liste steht. Gemeint ist Diomande, der sich in der Bundesliga in den Fokus gespielt hat und als eines der größten Offensivtalente gilt. Christian Falk macht klar, dass die Münchner den Spieler sportlich extrem schätzen. „Richtig Geld soll auf der Flügelspieler-Position in die Hand genommen werden“, erklärt Falk – eine Aussage, die unmittelbar mit Diomande verknüpft wurde.
Gleichzeitig dämpft Tobi Altschäffl die Erwartungen. Diomande besitzt einen langfristigen Vertrag bis 2030, eine Ausstiegsklausel existiert nicht. „Über 100 Millionen – das wird Bayern nicht machen“, stellt Altschäffl unmissverständlich klar. Genau hier liegt der Knackpunkt. Bayern sieht Diomande als absolutes Top-Profil, aber nicht um jeden Preis. Als Perspektivspieler hinter Luis Díaz wäre ein Transfer in dieser Größenordnung kaum zu rechtfertigen.
Die Bayern-Bosse wägen daher sehr genau ab. Diomande bleibt ein Traumkandidat, aber nur dann realistisch, wenn sich die finanziellen Rahmenbedingungen deutlich verändern.
Klar ist aber: Der Name Diomande ist den Bayern durchaus bekannt, wie Sportdirektor Christoph Freund vor dem Duell gegen RB erklärte: „Generell ist er ein sehr guter Spieler, der sich sehr gut entwickelt hat. Es ist normal, dass ein Bundesliga-Spieler, der gut spielt oder sich gut entwickelt, mit dem FC Bayern in Verbindung gebracht wird. Er ist Spieler bei Leipzig, und es ist nicht unsere Aufgabe, dazu Stellung zu nehmen. Aber wie gesagt, jeder sieht, dass er ein sehr guter Spieler ist.“
El Mala als realistischere Alternative – Fofana endgültig gestrichen

Deutlich konkreter erscheint aus Bayern-Sicht Said El Mala vom 1. FC Köln. Der Offensivspieler wird intern als entwicklungsfähige, preislich deutlich realistischere Option gesehen. Falk ordnet im Podcast ein, dass El Mala nicht den Anspruch habe, sofort Stammspieler zu sein, sondern sich hinter einem etablierten Flügelspieler entwickeln könne. Genau dieses Profil passt zur aktuellen Kaderstrategie der Münchner.
Laut Altschäffl ist El Mala „ein Stück billiger, entwicklungsfähig, deutsch und ohne den Anspruch, jedes Spiel zu machen“. Ein Spieler also, der die Tiefe im Kader erhöht, ohne Unruhe zu erzeugen. Gerade in Kombination mit einem gesetzten Díaz könnte El Mala Schritt für Schritt aufgebaut werden. Mit einem kolportierten Preisschild von 40 Millionen Euro aufwärts, ist aber auch der deutsche U21-Nationalspieler kein wirkliches Schnäppchen.
Klar ausgeschlossen wurde hingegen Malik Fofana. Zwar tauchte der Name des Lyon-Profis zuletzt immer wieder auf, doch im Podcast räumt Falk endgültig mit dem Gerücht auf. „Aktuell kein Thema, die Bayern nicht in Gesprächen“, lautete die klare Aussage. Fofana war zwar gescoutet worden, passt aber weder sportlich noch strategisch in die aktuelle Planung.
