„Mündliche Übereinkunft“: Bei diesem Spieler sind die Bayern schon sehr weit

Vjekoslav Keskic

Der FC Bayern hält sich auf dem Transfermarkt bewusst zurück – doch auf einer Position laufen die Vorbereitungen für den Sommer bereits konkret. Die Suche nach einem Rechtsverteidiger ist kein akutes Muss, aber strategisch eingeplant. Im BILD-Podcast „Bayern Insider“ fiel dabei ein Name immer wieder: Givairo Read von Feyenoord Rotterdam.

In der neuesten Podcast-Folge machen Christian Falk und Tobi Altschäffl deutlich, dass die Bayern auf der Rechtsverteidiger-Position keinen Aktionismus betreiben. Der Name, der dabei intern am häufigsten fällt, ist Givairo Read. Falk ordnet die Lage klar ein: „Der wahrscheinlichste Spieler, der im Sommer kommt, ist Givairo Read von Feyenoord Rotterdam.“

Read passt exakt in das Profil, das der FC Bayern aktuell sucht. Jung, entwicklungsfähig, taktisch flexibel – und ohne den Anspruch, sofort unumstrittener Stammspieler zu sein. Genau deshalb planen die Verantwortlichen nicht mit einer Winterlösung, sondern mit einem gezielten Schritt im Sommer. Altschäffl bestätigt, dass man bereits im Austausch mit der Spielerseite ist, betonte aber auch: „Es ist noch nicht so konkret, dass man jetzt vor einem Transfer steht.“

Diese Zurückhaltung ist gewollt. Bayern sieht im Winter keinen akuten Handlungsdruck, da man intern mehrere Optionen hat, die Position aufzufangen. Ein externer Transfer soll nur dann erfolgen, wenn er langfristig Sinn ergibt – und nicht, um kurzfristige Unruhe zu erzeugen.

Konkurrenz aus England – und warum Bayern dennoch ruhig bleibt

Givairo Read
Foto: IMAGO

Dass Read kein Geheimtipp mehr ist, wissen auch die Bayern. Auch Falk und Altschäffl bestätigen, dass mehrere Premier-League-Klubs den Rechtsverteidiger beobachten. „Liverpool ist interessiert, Manchester City braucht ohnehin Spieler“, erklärte Altschäffl und verwies auf die angespannte Personalsituation bei den Engländern.

Dennoch sieht sich der FC Bayern in einer komfortablen Position. Laut der BILD gibt es eine mündliche Übereinkunft, dass die Münchner informiert würden, falls ein Klub ernst macht. Falk sprach in diesem Zusammenhang von einer Art „Matching Right“, das den Bayern Handlungsspielraum verschafft, ohne dass sie sofort aktiv werden zu müssen.

Hinzu kommt die interne Planung: Spieler wie Josip Stanisic und Konrad Laimer können flexibel eingesetzt werden und selbst Read bringt die Vielseitigkeit mit, notfalls auf der linken Seite zu spielen. „Er ist so ein polyvalenter Spieler“, sagte Falk – auch wenn er einräumte, den Begriff eigentlich nicht zu mögen.

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