Kane bleibt der Fixpunkt! Bayerns klare Linie in der Sturmplanung

Vjekoslav Keskic

Der FC Bayern plant im Sturm ohne Wenn und Aber mit Harry Kane. Trotz zahlreicher Namen, die in den vergangenen Monaten gehandelt wurden, ist die Marschroute für den Sommer klar definiert. Externe Lösungen spielen keine Rolle – stattdessen setzen die Münchner voll auf ihren Top-Torjäger und interne Alternativen.

Im „Bayern Insider“-Podcast der BILD machen Christian Falk und Tobi Altschäffl deutlich, dass es im Sturmzentrum keinerlei Diskussionen gibt. Harry Kane ist gesetzt – sportlich wie strategisch. „Kein Stürmer soll kommen“, stellt Falk klar und unterstrich damit die interne Haltung der Verantwortlichen. Trotz immer wieder aufkommender Gerüchte um mögliche Alternativen sieht der FC Bayern aktuell keinerlei Handlungsbedarf.

Kane überzeugt nicht nur mit Toren, sondern auch mit seiner Präsenz und Führungsrolle. Falk berichtet, dass der Engländer sich in München extrem wohlfühlt und selbst keinen Anlass für Veränderungen sieht. „Kane fühlt sich so wohl und würde da gerne noch viele Titel gewinnen“, so der BILD-Fußballchef. Diese Zufriedenheit ist ein entscheidender Faktor für die Planung – denn sie schafft Ruhe auf einer der sensibelsten Positionen im Team.

Interne Lösungen statt teurer Backups

Serge Gnabry
Foto: IMAGO

Auch mögliche externe Optionen wurden im Podcast klar eingeordnet. Namen wie Nicolas Jackson oder andere international gehandelte Stürmer wurden intern bewertet – mit einem eindeutigen Ergebnis. „Die Option wird nicht gezogen“, betont Falk. Die Bayern wollen weder finanziell noch sportlich ein Risiko eingehen, indem sie einen zweiten Mittelstürmer verpflichten, der Kane weder verdrängen kann noch langfristig zufrieden wäre.

Stattdessen setzt der Rekordmeister auf interne Lösungen. Eine zentrale Rolle spielt dabei Serge Gnabry, dessen Zukunft eng mit der Sturmplanung verknüpft ist. Falk verrät, dass Gnabry zunehmend als Option für die zentrale Offensive gesehen wird. „Wenn Gnabry verlängert, dann kann er den Kane geben“, so die Einschätzung der Bayern-Bosse an der Isar. Damit hätte Bayern eine flexible Lösung in der Hinterhand, ohne die Hierarchie im Sturm aufzubrechen.

Bayern verfolgt damit konsequent seine Linie: Stabilität statt Aktionismus. Kane bleibt der klare Fixpunkt, flankiert von vielseitigen Offensivspielern, die situativ einspringen können. Externe Lösungen würden dieses Gefüge eher stören als verbessern.

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